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Raiffeisenbanken sind auf Erfolgskurs

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Nach der Fusion der Raiffeisenbank Düdingen mit jener von Freiburg-Ost (vergl. Kasten) verbleiben noch fünf Banken im Deutschfreiburger Verband der Raiffeisenkassen. Und dies könnte noch lange so bleiben, denn trotz der angekündigten Fusion der Raif­feisenbank Überstorf mit jener von Schwarzwasser wird Deutschfreiburg keine Bank verlieren. «Ja, gemäss der getroffenen Vereinbarung wird Überstorf Sitz der neuen Bank bleiben», sagte Verbandspräsident Thomas Rauber am Montag anlässlich der Bilanzpressekonferenz in Düdingen. «So bleibt unser Verband mit einer gestärkten Bank erhalten», fügte er bei und wies darauf hin, dass die Genossenschafter beider Banken im Monat Mai über die Fusion entscheiden werden.

«Sehr gutes Ergebnis»

Verbandsvizepräsident und Pressesprecher Aldo Greca kommentierte das Jahresergebnis 2016 ausführlich und bezeichnete es eingangs als «sehr gut», dies vor allem auch, weil der Zinsdruck im Vergleich zum Vorjahr nochmals zugenommen habe. Dies nannte er als Hauptgrund, weshalb die Gewinne leicht zurückgingen. Dafür konnte er berichten, dass die Ausleihungen im Vergleich zu den übrigen Banken überdurchschnittlich um 3,2 Prozent und die Kundengelder gar um 4,3 Prozent zugenommen haben. «Die zusätzlichen Ausleihungen von 230 Millionen Franken konnten voll mit Kundengeldern finanziert werden», sagte er. Er freute sich vor allem auch, dass die fünf Banken die stillen Reserven um 15 Millionen Franken steigern konnten, und die offenen Reserven um 7 Millionen auf 134 Millionen Franken angestiegen sind. «Damit erfüllen allen fünf Banken die Eigenmittelvorschriften der Finma bei weitem», sagte er. «Die Gesamtkapitalquote unserer Banken beträgt 18 Prozent, 15,6 Prozent werden gefordert», fügte er bei. Zudem wurden 3,1 Millionen Franken auf dem Anlagevermögen abgeschrieben.

Sozialbilanz zählt auch

Die Kundennähe ist für die Raiffeisenbanken nach wie vor das Wichtigste. Dazu trägt auch die Sozialbilanz bei. So wies Aldo Greca darauf hin, dass die fünf Banken 211 Mitarbeiter beschäftigen, davon 23 Lernende. 5,36 Millionen Franken haben sie 2016 an Steuern entrichtet, und mit 2,16 Millionen Franken haben sie an kulturelle und soziale Institutionen, an Sportvereine verteilt oder für die Werbung ausgegeben. Die Zahl der Genossenschafter hat um 242 auf 43 397 zugenommen, so dass 40 Prozent der Einwohner im Einzugsgebiet Genossenschafter sind.

Lokal verankert

Die Raiffeisenbanken Deutschfreiburgs sind an 23 Standorten präsent und verfügen über 31 Bancomaten. Trotz den Fusionen und den vermehrten elektronischen Möglichkeiten wollen sie aber daran nicht rütteln, um die tiefe Verankerung mit der Kundschaft nicht zu gefährden. «Wir wollen weiterhin ein dichtes Geschäftsstellennetz aufrechterhalten», betonte Thomas Rauber. «Raiffeisen strebt keine generelle Straffung des Geschäftsstellennetzes an», sagte er, fügte aber bei, dass jede Raiffeisenbank die veränderten Kundenbedürfnisse analysieren und über die Zukunft einzelner Bankstellen entscheiden werde. Andererseits werde aber Raiffeisen die Möglichkeiten, welche die Digitalisierung bietet, auch nutzen. Angesichts der etwas unsicheren Zukunft werde Raif­feisen ihre Beratertätigkeit, insbesondere auch, was die Vorsorge betrifft, ausbauen.

Festhypotheken sind gefragt

Aufgrund des sehr tiefen Zinsniveaus setzen die Eigenheimbesitzer immer mehr auf Festhypotheken und die Sparer auf die Mitgliedersparkonti, die immerhin noch 0,1 Prozent Zins abwerfen. Ein leichter Zinsanstieg ist vor allem von den USA ausgegangen. Ob auch die Schweiz davon betroffen sein wird, konnten die Verantwortlichen gestern nicht voraussagen. Die politische Situation spiele eine wesentliche Rolle. Aldo Greca könnte sich vorstellen, dass in der Schweiz im zweiten Halbjahr ein leichter Zinsanstieg nicht auszuschliessen ist. Welche Art von Hypothek ist da angebracht? «Das müssen wir mit den Kunden analysieren», sagte er und wies darauf hin, dass die Finma vielleicht die Bedingungen für den Erwerb eines Eigenheims etwas lockern könnte, damit Gutausgebildete nicht mehr einen Satz von 5,25 Prozent verkraften müssen.

Zahlen und Fakten

RB Düdingen gut integriert

Vor einem Jahr hat die Raiffeisenbank Düdingen mit jener von Freiburg-Ost fusioniert. Laut Markus Schaller, Vorsitzender der Geschäftsleitung der RB Freiburg Ost, ist diese Fusion reibungslos über die Bühne gegangen. So konnte die Bank die Bilanzsumme um 6,1 Prozent auf 1,245 Milliarden Franken steigern. Mit Stolz hielt er fest, dass die Bank Eigenmittel von 105 Millionen aufweist, was einer Gesamtkapitalquote von 19,26 Prozent entspricht. Stolz ist er auch, dass die Bank den Zweisprachigkeitslabel besitzt. «Wir wollen Brücken schaffen, die verbinden», sagte er.

az

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