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Reaktionen: Für die Gemeindebehörde kam der Abbau nicht völlig überraschend

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Der Gemeinderat von Schmitten hat am Montag vom Stellenabbau der Schumacher AG erfahren. Ganz unerwartet kam die Mitteilung für Vize-Ammann Ivo Zumwald dennoch nicht. Im Dorf hätten im Vorfeld Gerüchte dieser Art kursiert. Vom Reinigungs- bis zum Kaderpersonal würden einige Schmittnerinnen und Schmittner bei der Schumacher AG arbeiten. Auch im Dorf wohnhafte Kenner der Branche hätten solche Massnahmen befürchtet. «In der Gemeinde war eine gewisse Unruhe zu spüren», sagt Ivo Zumwald. Das Unternehmen sei die Gemeinde jedoch nicht um Hilfe angegangen.

Ivo Zumwald und der Gemeindeverband Region Sense bedauern den Abbau der 60 Arbeitsplätze. Oberamtmann Nicolas Bürgisser macht den Betroffenen auch Hoffnung. «Etliche Sensler Firmen sind gut ausgelastet und suchen Arbeitskräfte in den verschiedensten Bereichen», sagt er. Er geht nicht davon aus, dass im Bezirk mit weiteren Hiobsbotschaften zu rechnen ist.

Ein Teil der Industrie

Ivo Zumwald verhehlt nicht, dass der Stellenabbau womöglich auch in finanzieller Hinsicht Auswirkungen auf den Finanzhaushalt Schmittens haben wird. In welcher Grössenordnung, könne er zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzen. «Wir müssen deswegen das Budget nicht anpassen.» Die Schumacher AG sei ein Teil des Schmittner Industriebestandes.

Arbeit für alle Segmente

Gleichzeitig wünscht sich die Region Sense, dass die Schumacher AG als einer der grössten Arbeitgeber im Sensebezirk den eingeleiteten Weg aus der Krise erfolgreich meistert. «Wir sind der Firma Schumacher AG auch dankbar, dass sie im Sensebezirk seit vielen Jahren für alle Segmente Arbeitsplätze anbietet», sagt Nicolas Bürgisser. Dass die Buchbinderei ganz wegziehen könnte, davon gehen weder er noch Ivo Zumwald aus. «Das Unternehmen ist im Bezirk stark verwurzelt und spielt auch in der Regionalplanung eine wichtige Rolle», sagt Nicolas Bürgisser. ak

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