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Regionalplanung als Meilenstein

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«Unser Bezirk ist ‹zwäg› für die nächsten Jahre», freute sich Nicolas Bürgisser an der gestrigen Delegiertenversammlung des Gemeindeverbandes Region Sense in Plaffeien. Als Oberamtmann und Verbandspräsident hob er im Jahresbericht die definitive Genehmigung der Regionalplanung 2030 durch den Staatsrat als wichtigen Meilenstein hervor: «Wir haben bis zum Schluss mit dem Kanton gefeilscht und haben nun dieses wichtige und arbeitsintensive Dokument in der Hand.» Das neue Konzept ersetzt die Regionalplanung von 1991. «Es gab vieles aufzuarbeiten und anzupassen. Und dies haben wir gemacht», sagte Bürgisser, glücklich darüber, die neue Regionalplanung noch vor den anstehenden Änderungen beim Raumplanungsgesetz unter Dach und Fach gebracht zu haben.

 Da der Gemeindeverband der 19 Sensler Gemeinden heuer sein 40-jähriges Bestehen feiert, nutzte der Präsident die Gunst der Stunde, um auf vergangene Tätigkeitsfelder zurückzublicken und gleichzeitig ein anstehendes Projekt zu umreissen: Das Eingehen eines «Konkubinats». «Was heisst, dass die Verwaltung des Sensler Gewerbeverbandes künftig in unseren Räumlichkeiten vonstattengehen wird. Das gibt uns Kraft und kreiert wichtige Synergien», erklärte Bürgisser. Ganz überraschend ist die Zusammenarbeit aber nicht: Schon im Vorfeld der im September stattfindenden «Seisler Mäss» hatten die Verbände sich gegenseitig unterstützt.

Katastrophen und Spitäler

Die Delegierten genehmigten die Rechnung 2014. Im Rahmen des Jahresrückblicks auf die Tätigkeit der integralen Berglandsanierung thematisierte Willy Eyer die Schadensereignisse des vergangenen Sommers. Der Chef des Sektors Naturgefahren beim Amt für Wald, Wild und Fischerei zog in Sachen Schadensbekämpfung im Sensebezirk ein positives Fazit: «Die Koordination zwischen den Stellen hat gut geklappt.»

FDP-Grossrat Ruedi Vonlanthen fragte, ob es bereits Neuigkeiten bezüglich der Brandfälle gäbe, die das Sense-Oberland in jüngerer Vergangenheit verzeichnete. «Bei mehreren hat Brandstiftung als mögliche Ursache nicht ausgeschlossen werden können. Das beunruhigt die Bevölkerung», sagte Vonlanthen. Bürgisser wusste um die Unsicherheit, konnte aber keine Lösung präsentieren: «Aber die Staatsanwaltschaft und die Kripo arbeiten daran.»

Gastreferentin Claudia Käch gab den Delegierten abschliessend einen Einblick in das finanziell schwierige und in grossem Wandel begriffene Umfeld, in dem sich das Spital Freiburg derzeit bewege. Die HFR-Direktorin versicherte den Weiterbestand des Standortes Tafers bis mindestens 2022: «Je besser wir arbeiten, und je fleissiger Sie zu uns kommen, wenn Sie etwas haben, desto wahrscheinlicher hat der Standort Tafers auch darüber hinaus eine Zukunft.»

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