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Renovationsarbeiten können beginnen

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Renovationsarbeiten können beginnen

Ausserordentliche Pfarreiversammlung in Tafers

Einstimmig genehmigte die Pfarreiversammlung einen Kredit von 600 000 Franken für Renovations- und Umbauarbeiten an der Pfarrkirche Tafers. An der Versammlung wurde auch die neue Pfarreileiterin Kathrin Meuwly vorgestellt.

35 Pfarreibürger und -bürgerinnen nahmen am Freitag an der ausserordentlichen Pfarreiversammlung in Tafers teil. Als Hauptgeschäft stand die Genehmigung der Aussenrenovation der Kirche zur Debatte. Zur Erinnerung präsentierte Pfarreipräsident Peter Ledergerber nochmals eine Kostenzusammenstellung der Renovations- und Umbauarbeiten der Pfarrkirche, welche in drei Abschnitten total rund 1,9 Mio. Franken kosten wird. Die erste Etappe, und um diese ging es an der Pfarreiversammlung, wird total rund 600 000 Franken kosten. Sie wird zur Hauptsache durch die Stiftung St. Martin sowie die Schenkung aus dem Nachlass von Dr. Merkle (50 000 Franken) und verschiedene Kirchenopfer (zirka 60 000 Franken) finanziert.

Architekt Jacques Folly informierte über den schlechten Zustand des Biberschwanzziegel-Daches und der Fassade. Er präsentierte die Kostenaufstellung der Arbeiten. Es wird zurzeit mit einem Betrag von 560 000 Franken gerechnet. Die Planungen und die Ausführung der Arbeiten werden begleitet vom Kulturgüterdienst und einem professionellen Restaurator. Die Zustimmung für eine Subvention von 35 000 Franken vom Amt für Kulturgüter ist zurzeit noch ausstehend. Die Arbeiten sind unter dem Vorbehalt der Genehmigung und der Rekursfrist vergeben worden.
Die Bauzeit der Renovation beträgt zirka sechs Monate. Anfangs Oktober 2005 kann mit dem Gerüstaufbau begonnen werden. Das Ziel ist, vor Weihnachten mit dem Dach fertig zu sein, so dass der obere Teil des Gerüstes bereits entfernt werden könnte. Bei der Vergabe der verschiedenen Renovationsarbeiten wurden speziell lokale Handwerker berücksichtigt.

Nach der rege benützten Diskussion wurde abgestimmt. Die Pfarreiversammlung hat die Ausführung der Aussenrenovation einstimmig angenommen.

Pfarrei als Grundbesitzerin

An der Versammlung wurde auch über die verschiedenen Liegenschaften und deren Unterhalt diskutiert. Mit Ausnahme des Oberamt-Gebäudes sind sämtliche Liegenschaften im engeren Dorfkern im Besitze der Pfarrei. Es geht dabei um einen Versicherungswert von rund zehn Millionen Franken, dem eine Hypothekarschuld von total rund 700 000 Franken gegenübersteht. Als nackte Zahlen gesehen eine gute Situation und eine relativ geringe jährliche Zinslast.

In nächster Zeit stehen aber werterhaltende Renovationen an. Es geht vor allem um Renovationen im Inneren der Kirche sowie um eine Totalrevision des Pfarrhauses. Aber auch verschiedene andere Gebäude bedürfen gewisser Reparaturen und Veränderungen. Dem Pfarreirat sei es ein Muss, all diese finanziellen Belastungen so zu bewerkstelligen, dass keine Steuererhöhung nötig wird, wurde an der Versammlung betont. Eing.

Wechsel in der Verantwortung

Am Schluss der Versammlung informierte Pfarreipräsident Peter Ledergerber über den Weggang des Pfarreileiters und Pastoralassistenten Christian Kelter. Er verlässt Tafers auf eigenen Wunsch auf Ende November 2005. Der Präsident dankte ihm für
alles, was er für die Pfarrei getan hat, und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute sowie Gottes reichen Segen.

In sympathischen Worten teilte Christian Kelter der Versammlung mit, wie wichtig es ihm sei, zu betonen, dass er die Pfarrei Tafers nicht wegen etwas Negativem verlasse, sondern im Gegenteil, er könne die Pfarrei mit ruhigem Gewissen weitergeben. Er hat eine neue Herausforderung angeboten bekommen, und möchte diese annehmen. Christian Kelter wird im zugerischen Hünenberg als Verantwortlicher in einem Seelsorgeteam arbeiten.

Kathrin Meuwly,
neue Pfarreileiterin

Der Pfarreipräsident stellte dann die neue Pfarreileiterin Kathrin Meuwly vor. Unter Vorbehalt der Ratifizierung durch den Bischofsrat tritt sie ihr neues Amt am 1. Dezember 2005 an. Kathrin Meuwly ist Pastoralassistentin, hat ein Lizentiat in Theologie und ist unter anderem sehr stark in der Jugendarbeit engagiert. Zurzeit ist sie in der Seelsorgeeinheit der Stadt Freiburg tätig. Eing.

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