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Renteneinbussen drohen: Personal geht auf die Strasse

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Noch existiert bloss ein Projekt des Verwaltungsrats zur Rekapitalisierung der Pensionskasse für das Staatspersonal; der Staatsrat hat sich noch nicht dazu geäus­sert. Dennoch ist der Widerstand der Gewerkschaften bereits angelaufen. Für morgen rufen sie ab 17.30 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Georges-Python-Platz auf; gestern informierten sie über die aus ihrer Sicht unzumutbaren Auswirkungen auf die Staatsangestellten.

Bernard Fragnière, Präsident des Dachverbands Fede und zugleich Mitglied des Pensionskassenvorstandes, sagte: «Wenn es zum Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat kommt, werden viele Versicherte bestraft. Die Renten werden im Durchschnitt um 20  Prozent tiefer ausfallen.»

Mit der Kundgebung wollen die Personalverbände den Angestellten die Gelegenheit geben, für einen anständigen Ruhestand zu kämpfen. Fragnière forderte, dass der Staat als Arbeitgeber seinen Anteil zahle; die Bevölkerung müsse die Rekapitalisierung der Pensionskasse unterstützen.

«Es ist ein brutales Projekt», so Gaétan Zurkinden, Sekretär des Verbands des Personals öffentlicher Dienste. Der Rentenverlust von 20 Prozent gehe von einer Pension mit 64 Jahren aus. Für jedes Jahr früher, verliere ein Versicherter sieben Prozent. Bei einer Pensionierung mit 60 Jahren betrage der Verlust somit rund 50 Prozent. Er meinte zudem, dass der Staat zwar eine Milliarde Franken einschiessen wolle, durch Beitragskürzungen von 3 Prozent bis 2052 unter dem Strich aber einen Gewinn mache. Die Zahlen werden allerdings von den Verbänden unterschiedlich interpretiert. Sie fordern gemeinsam eine neue Analyse durch einen Experten.

uh

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