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Reto Berra ist wütend und noch motivierter

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Gibt im Training noch mehr Gas als sonst schon.
Charles Ellena/a

Mehr als drei Gegentore pro Spiel sind für Reto Berra nicht akzeptabel. Entsprechend unzufrieden ist der Gottéron-Goalie mit der aktuellen Situation – und der eigenen Leistung. «Ich bin sauer», sagt der Zürcher.

16 Tore musste Reto Berra in den letzten drei Spielen gegen die ZSC Lions, den SC Bern und Davos hinnehmen. Für einen Torhüter seiner Klasse sind das viel zu viele. Natürlich sind die vielen Gegentreffer nicht primär Berra anzulasten. Das Defensivverhalten der ganzen Mannschaft war in den letzten Wochen ungenügend.

Und dennoch gilt es festzustellen, dass der 34-Jährige im Vergleich zum Saisonbeginn nicht mehr so oft für die Differenz sorgt, wie er es üblicherweise im Stande ist zu tun. Steckt Berra in einem Formtief? «Hoch, tief – ihr Journalisten könnt das nennen, wie ihr wollt. Ich bekomme im Moment mehr Tore als normal. So gesehen ist es, wie es ist», lässt Berra durchblicken, dass er alles andere als zufrieden ist.

Hoher Eigenanspruch

Die vielen Gegentore nerven ihn. «Es wäre ja auch falsch, wenn alles okay wäre. Ich bin mit meiner persönlichen Leistung überhaupt nicht zufrieden, wenn ich fünf oder sechs Tore kassiere. Ich sage immer, dass drei Gegentreffer in Ordnung sind. Alles darüber nicht. Das ist einfach eine persönliche Regel von mir.» Dabei sei es egal, wie die Tore zustande gekommen seien.

Egal ob Pech dabei war. Ich erwarte viel von mir selbst. Deshalb bin ich sauer. 

Reto Berra
Torhüter HC Freiburg Gottéron

Er habe solche Phasen in seiner Karriere schon oft durchlebt. «Daher weiss ich, dass ich nur hart arbeiten muss, damit sich das Blatt wieder wendet.» In der Spielanalyse mit Torhütertrainer David Aebischer spiele es keine Rolle, ob er tags zuvor zwei oder fünf Tore erhalten habe, erläutert Berra. «Grundsätzlich schauen wir das gleich an wie die Technik oder wie ich mich auf dem Eis bewege.»

Aber er gebe im Training schon noch eine Spur mehr Gas, um das Glück wieder auf seine Seite zu zwingen. «Dafür unternehme ich alles, was möglich ist. Ich bin wütend, bissig und noch motivierter. Ich folge im Training jedem Rebound, so wie ich es auch im Spiel machen würde.»

Cleverer sein

Auch wenn Berra seine eigene Performance kritisch hinterfragt, will er gesamthaft nicht alles schwarz malen. «Sind wir zunächst einmal glücklich darüber, wo wir in der Tabelle stehen. Und dass wir gegen Bern und Davos die drei Punkte holen konnten und nicht nur zwei oder gar einen.»

Es habe sicherlich auch schon Phasen gegeben, als Gottéron solche Spiele noch verlor oder der Match in die Verlängerung ging. «Gegen Davos etwa konnten wir immer gleich reagieren, wenn es ein Tor erzielt hat. Schön, sind wir offensiv so stark und schiessen viele Tore. Auch das Powerplay ist gut», sagt Berra.

Klar sei jedoch, dass man hinten besser stehen könne. «Dazu braucht es aber auch immer ein wenig Glück. Momentan schiesst der Gegner mitten aufs Tor oder einem ans Bein, und der Puck geht rein…» Solange man die drei Punkte hole, sei das alles nur halb so schlimm. «Das Wichtigste ist, dass die Mannschaft Erfolg hat ­– und den haben wir.»

Am Dienstag im Heimspiel gegen Lugano liege das Hauptaugenmerk auf einer besseren Defensive. «Und wir müssen abgeklärter spielen, wenn wir vorne liegen. Es geht nicht an, dass einzelne Spieler noch mehr und noch mehr Punkte holen wollen. Es gilt der Teamgedanke. Man muss sich auch mal sagen, dass man jetzt zurücksteht, statt ein Forechecking zu betreiben. Wir müssen cleverer sein.»

Ohne Stalberg gegen Lugano

Nach seinem Zusammenprall am Sonntag mit dem Davoser Andres Ambühl fällt Viktor Stalberg für das heutige Spiel gegen Lugano aus. Während Matthias Rossi weiter verletzt ist, kehrt Verteidiger David Aebischer nach seinen Prüfungen ins Team zurück.

Kommentar (1)

  • 02.02.2021-Miette julmy

    Ewigs immer die ersten auf der Strafbank unnuetzliche Strafen das nervt mich. Und Trainer Sache! Nach drei Gegentore torhueter wechseln,dann hat der Gegner viel weniger schänden mehr.habe ich seit vierzig Jahre viele Male miterlebt!nicht dass berra nicht gut ist aber manchmal hat man ja ein schlechten Tag!Danke!

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