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Ritter-Entscheid vertagt

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Untertitel: Pro Helvetia zum Centre Culturel in Paris

Pro Helvetia nimmt sich mehr Zeit als angekündigt, um den Konflikt zwischen dem neuen Direktor des Pariser Zentrums, Michel Ritter, und seinem dortigen Team zu lösen. Bereits Mitte April hatte die Kulturstiftung eine Stellungnahme vertagt und mitgeteilt, der Entscheid solle nach Ostern fallen.

Die sieben Angestellten des CCS werfen ihrem Chef vor, er bevorzuge die visuellen Künste auf Kosten von Theater, Musik und Literatur. Er sei autoritär und profiliere sich selbst, statt Schweizer Künstler zu fördern. Und schliesslich beachte er das Budget nicht. So sei die erste Ausstellung zu teuer und erfolglos gewesen.

Künstlerisches Konzept gut,
aber die Strukturen anpassen

«Nicht zur Diskussion steht das künstlerische Konzept von Michel Ritter», teilte aber Pro Helvetia gestern mit. Dem leitenden Ausschuss des Stiftungsrats gehe es neben der Bewältigung der aktuellen Krise auch darum, ein neues Betriebsmodell zu finden. Das 1985 eröffnete CCS im Herzen des Pariser Stadtteils Marais habe mehrere Direktoren und eine erhebliche Ausweitung der Aufgaben erfahren. Dabei sei jedoch nie eine Anpassung der Strukturen erfolgt. Pro Helvetia wolle nun das CCS in Paris enger mit der übrigen kulturellen Auslandarbeit verknüpfen.

Ritter wurde letzten September nach Paris gewählt. Zuvor war er zwölf Jahre lang Leiter der Kunsthalle Fri-Art in Freiburg. Ihn freute am Montag, dass das künstlerische Konzept am CCS nicht in Frage gestellt wird, wie er auf Anfrage der Schweizerischen Depeschenagentur sagte. Er sei bereit, nach Zürich zu kommen, finde aber, dass die Krise auch intern hätte gelöst werden können.

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