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Rücktritt – Küngs letzter Versuch endet vorzeitig

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Es war als letzter Versuch gedacht, den Anschluss an die Spitze bei den Speed-Fahrern noch einmal zu schaffen. Der auf diesen Winter hin vorgenommene Ausrüsterwechsel (von Salomon zu Fischer) sollte die Wende zum lange vergeblich gesuchten Guten bringen.

Es blieb beim Versuch. In den ersten Abfahrten der Saison blieb die erhoffte Steigerung aus. Das beste Ergebnis war Platz 17 Ende November in Beaver Creek, Colorado. Dass sich Küng also immer intensiver mit dem Ende seiner Karriere beschäftigte, war logisch. «Ich wollte nicht um Platz 15 mitfahren. Doch ich habe gespürt, dass ich mit den Besten nicht mehr mithalten kann.» Die Bilanz, in der er neben dem WM-Titel die Weltcup-Siege im Super-G im Dezember 2013 in Beaver Creek und in der Lauberhorn-Abfahrt einen guten Monat später als Höhepunkte stehen hat, erfuhr keine weiteren nennenswerten Einträge.

Hirnerschütterung als Signal

Zumindest bis Ende Saison wollte sich Küng Zeit geben – und dann über seine sportliche Zukunft entscheiden. So weit sollte es jedoch nicht kommen. Die Hirnerschütterung, die er in der vergangenen Woche bei einem Sturz im zweiten Training für die Lauberhorn-Abfahrt erlitt und die ihn zu einer erneuten Pause zwang, war ihm Signal genug, die Zeit als Skirennfahrer zu beenden.

Auf der Heimfahrt von Wengen habe er abgewogen, sagt Küng in Kitzbühel, wo er seinen Rücktritt verkündet hat. «Soll ich weitermachen bis Ende Saison? Mir war bewusst, dass ich wegen der Hirnerschütterung weder in Kitzbühel noch in Garmisch würde fahren können. Also habe ich mich entschieden, sofort aufzuhören.» Die letzten Tage seien sehr emotional gewesen, erzählt Küng weiter. «Aber ich bin mir sicher, den richtigen Entscheid gefällt zu haben. Jetzt ist es Zeit für Neues.»

Für seine berufliche Zukunft hat Küng «gewisse Ideen». Konkretes wollte er nicht sagen.

Patellasehnen-Entzündung als Einschnitt

Einen weitaus grösseren Einschnitt als die Hirnerschütterung hatte in Küngs Karriere eine Entzündung der Patellasehne im linken Knie verursacht. Die Probleme begannen im Juli 2015 und veranlassten Küng im darauffolgenden Januar, die Saison vorzeitig zu beenden. Auf den folgenden Winter kehrte er guten Mutes zurück im Glauben, dereinst wieder mit den Besten mithalten zu können.

Es blieb beim Wunsch und bei gelegentlichen resultatmässigen Ausreissern nach oben – unter anderem an den Weltmeisterschaften vor zwei Jahren in St. Moritz, an denen er als Titelverteidiger in der Abfahrt Vierter wurde und den Gewinn der Bronzemedaille um lediglich zwei Hundertstel verpasste.

sda

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