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Sammler nahmen massiv zu viele Pilze mit

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21 Kilogramm Pilze – die Menge fand ein Freiburger Wildhüter im August bei einem Pilzsammler in Plasselb. Das sind massiv zu viele Pilze: Maximal zwei Kilogramm darf eine Person pro Tag sammeln. Der 63-Jährige musste eine Busse von 850 Franken bezahlen. Er war bei weitem nicht der Einzige, der diesen Sommer zu viele Pilze bei sich hatte. Ein 58-Jähriger, der mit 12,5 Kilogramm erwischt wurde, musste eine Busse von 400 Franken bezahlen. Ein 65-jähriger Pilzler hatte 1,8 Kilogramm zu viel im Korb; er bezahlte eine Busse von 50 Franken. Dazu kommen jeweils Verfahrenskosten von knapp 120 bis 150 Franken.

Die Wildhüter machen Stichkontrollen. «Auch dieses Jahr gab es nicht mehr Kontrollen als sonst, auch wenn am Schluss deutlich mehr Personen gebüsst wurden als in anderen Jahren», sagt Adrian Aebischer vom Amt für Wald und Natur. Die Wildhüter verzeigen die sammelwütigen Pilzlerinnen und Pilzler bei der Freiburger Staatsanwaltschaft, die sie mittels Strafbefehl verurteilt. Nebst dem Gewicht gibt es auch eine zeitliche Einschränkung: Pilze dürfen im Kanton Freiburg nur zwischen 7 und 20 Uhr gesammelt werden.

Laut Aebischer gab es dieses Jahr im Spätsommer sehr viele Pilze. «Wahrscheinlich gab es deshalb einige Leute, die massiv zu viele Pilze sammelten.» Dass jemand drei bis vier Kilogramm sammle, sähen die Wildhüter regelmässig, sagt Aebischer. «Aber Leute mit zehn Kilogramm und mehr wie dieses Jahr sind eine Ausnahme.»

Verkauf an Restaurants

Früher galt ein Sammelverbot an ein oder zwei Tagen im Monat. Seit dieses weggefallen sei, meinten einige Pilzler, es gebe gar keine Restriktionen mehr, so Aebischer. Den meisten Leuten sei aber bewusst, dass sie höchstens zwei Kilogramm mitnehmen dürften.

Wer mit zu vielen Pilzen erwischt wird, kann zwei Kilogramm davon behalten. Der Wildhüter konfisziert den Rest, bringt ihn zur Pilzkontrolle – und verschenkt die essbaren Pilze entweder einem Heim oder verkauft sie zu einem offiziellen Tarif an Restaurants in der Region. «Das rechnen wir natürlich fein säuberlich ab», sagt Aebischer. Dieses Jahr sind so 912 Franken in die Staatskasse geflossen.

njb

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