Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Schweiz will via Freiburg an die EM

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

 Ohne ihren Starspieler Thabo Sefolosha will sich die Schweizer Basketball-Nationalmannschaft in den kommenden Wochen in der EM-Qualifikation gegen starke Gegner wie Polen, Finnland und Belgien behaupten.

 Für das Team von Trainer Sébastien Roduit begann die Qualifikationsphase für die Europameisterschaft 2013 in Slowenien (mit 24 Teams) gestern Abend beim Auswärtsspiel in Albanien ideal. Die Schweizer dominierten das Spiel von Beginn weg und siegten deutlich mit 76:51. Bester Werfer im Team der Gäste war Luganos Dusan Mladjan mit 24 Punkten. Der Balkanstaat ist allerdings auf dem Papier als einziger Gegner in der Gruppe E schwächer einzustufen als die Schweiz.

Geringe Chancen

Dass sich die Schweizer Basketballer erstmals seit 1955 wieder für eine EM-Endrunde qualifizieren, ist deshalb trotz des Erfolgs eher unwahrscheinlich. Die favorisierten Teams aus Polen und Finnland hielten am vergangenen Wochenende beim Supercup gegen etablierte Nationen wie Deutschland und Türkei hervorragend mit. Und die talentierte Equipe von Belgien schlug im Juli den Olympia-Viertelfinalisten Frankreich. Erschwerend kommt für die helvetische Auswahl hinzu, dass ihr mit Thabo Sefolosha der Leader fehlt. Der mit Fussproblemen kämpfende Waadtländer hat sich nach einer langen und anstrengenden Saison, in der er mit Oklahoma City erst im NBA-Final an Miami gescheitert ist, zu einer ausgedehnten Sommerpause entschlossen.

Erster Gast mit NBA-Star im St. Leonhard

Aus Freiburger Sicht sind die starken Gegner der Schweiz durchaus ein Segen. Da sämtliche Heimspiele der Schweizer in der St.-Leonhard-Halle stattfinden, bekommt das Freiburger Publikum in den kommenden Wochen wiederholt attraktiven Basketball zu sehen. Das erste Heimspiel findet am Samstag (17.30 Uhr) gegen Polen statt. Die Osteuropäer stehen auf Rang 40 der Weltrangliste und sind somit auf dem Papier der stärkste Gegner dieser Qualifikationsrunde, auch wenn sie gestern zum Auftakt der Qualifikation gegen Belgien überraschend mit 57:64 verloren. Zum Vergleich: Die Schweiz steht mit null Punkten nicht einmal auf der 84 Länder umfassenden Weltrangliste. Im Final des Supercups verlor Polen letztes Wochenende im Final gegen Deutschland nur gerade 74:78. Mit Center Marcin Gortat von den Phoenix Suns verfügen die Osteuropäer zudem über einen gestandenen NBA-Spieler. Letzte Saison stand der 213 Zentimeter grosse Gortat bei Phoenix stets in der Startformation und brachte es in der besten Liga der Welt auf beachtliche 15,4 Punkte und zehn Rebounds im Schnitt. Im gestrigen Spiel gegen Belgien markierte er 23 Punkte und sammelte neun Rebounds.

Viele in Freiburg bekannte Gesichter

Ein Sieg gegen Polen wäre sicherlich ein Exploit für die Schweiz. Doch wollen die Schweizer einen der ersten zwei Ränge, die sicher zur Qualifikation reichen, oder auch nur den dritten Rang, der eventuell zur Teilnahme berechtigt, erreichen, sind sie ohnehin auf Exploits angewiesen. Denn mit Finnland (48. der Weltrangliste) und Belgien (77.) sind nebst Polen zwei weitere Mannschaften stärker einzustufen als die Schweiz. Trainer Sébastien Roduit gibt sich jedoch zuversichtlich: «Nach einer einmonatigen Vorbereitung in Kroatien, Portugal und Freiburg sind wir nun bereit zu kämpfen und Exploits zu schaffen.»

Mit zur Mannschaft gehören die drei Olympic-Spieler Jonathan Kazadi, Roberto Kovac und Oliver Vogt sowie die in Freiburg bestens bekannten Vladimir Buscaclia und Stefan Petkovic.  fm/Si

 

Schweiz

Programm und Kader der EM-Qualifikation

Mehr zum Thema