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Senioren shoppen mit Murten-Batzen

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Flanieren, «käfelen» und am See Fisch essen: Das machenSenioren gerne. Murten seider ideale Ort dafür, sagt Martin Mezger, Geschäftsführer der Hatt-Bucher-Stiftung. Jedes Jahr verschenkt die im Altersbereich tätige Stiftung mit Sitz in Zürich 240 000 Franken an 4000 Seniorinnen und Senioren, und zwar in Form von 60-Franken-Gutscheinen. Heuer hat die Stiftung das Geld als «Murten-Batzen» verteilt. Rund 12 000 Personen haben sich dafür beworben. Den Gutschein, den die Senioren in fünf- und zweifränkigen Kartonbatzen erhalten, können sie bis Ende Jahr in verschiedenen Geschäften, Restaurants und Hotels, auf dem Schiff, im Museum oder beim Stedtlibummler einlösen. Zudem erhält jeder Batzen-Inhaber eine Flasche Chasselas-Wein aus dem Vully. Die Aktion ausgeschrieben hat die Hatt-Bucher-Stiftung im März im Magazin Zeitlupe, dessen Leserschaft ältere Menschen sind.

Kommen in Kleingruppen

«Senioren machen gerneTagesausflüge», sagt Martin Mezger. Weil Murten von der Deutschschweiz gut erreichbar sei, habe die Stiftung das Stedtli für ihre diesjährige Aktion gewählt. Die Gutscheine seien so beliebt, weil die ausgelosten Gewinner bis zu dreiBegleitpersonen mitnehmenkönnten, die auch einen Murten-Batzen erhalten. «So stellen die Gewinner eine Kleingruppe ihrer Wahl zusammen.» Die 4000 Gutscheine verteile man auf diese Weise, weil ältere Leute nicht gerne alleine reisten, sagt Mezger.

Geben mehr Geld aus

«Der grösste Teil der Batzen wird eingelöst», weiss Mezger von früheren Aktionen. Viele Batzen-Gewinner würden beiihrem Ausflug sogar mehr Geldausgeben. «Überraschend viele Leute übernachten in der Region.» Für die Region Murten schaue somit mehr Um satz heraus als die über200 000 Franken, welche die Senioren von der Stiftung erhalten und in Form von Gutscheinen ausgeben.

 Stephane Moret, Geschäftsführer von Murten Tourismus, ist begeistert von der Aktion. Der Murten-Batzen nütze kurzfristig den Geschäften und wirke sich langfristig auf die Region aus. «Die älteren Leute, die den Murten-Batzen erhalten haben, sind sehr zufrieden. Sie werden Murten in guter Erinnerung behalten.» Sie würden von ihrer Reise erzählen und so weitere Touristen in die Region locken. Auch Martin Mezger von der Hatt-Bucher-Stiftung ist überzeugt, dass sich die Aktion positiv auf Murten auswirkt. Die Leute schätzten die Gutscheine sehr. «Ich erhalte praktisch jeden Tag einen kleinen Stapel Postkarten aus Murten.»

Stiftung bezahlt 90 Prozent

Die Geschäfte und Restaurants für die Aktion ins Boot geholt hat der Regionalverband See. Die Beteiligten nehmen die Murten-Batzen wie Bargeld entgegen und stellen den Betrag dann mit einem zehnprozentigen Rabatt der Hatt-Bucher-Stiftung in Rechnung. Am Anfang sei es eher schwierig gewesen, die Geschäfte für die Aktion zu gewinnen, weiss Stephane Moret. «Aber als die ersten Kunden mit dem Batzen kamen, waren sie schnell dabei.»

 Die Rückmeldungen der Aktion will Murten Tourismus in ihr Standortmarketing integrieren. Senioren seien eine wichtige Zielgruppe, sagt Moret. «Sie werden immer aktiver, viele haben Geld und vor allem viel Zeit.» Auch wenn sich Murten auf die ältere Generation fokussiere, sei man noch lange keine staubige Destination. «Ältere Leute holt man, wenn man sich als aktiv, dynamisch und jung vermarktet.»

Die Stiftung

Unterstützung für ältere Menschen

Jährlich verschenkt die Zürcher Hatt-Bucher-Stiftung Gutscheine an Senioren, die sie während einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort einlösen können. Das Hauptgeschäft der Stiftung ist aber die Einzelfallhilfe: Die Organisation unterstützt ältere Menschen, die mit wenig Geld auskommen müssen. Personen ab 60 können via Pro Senectute Hilfe bei der Hatt-Bucher-Stiftung anfordern.hs

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