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Sensler kämpfen weiter für ihr Spital

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Freiburg Die Sensler Grossräte befürchten, dass der Verwaltungsrat des Freiburger Spitals (HFR) voreilig Massnahmen bezüglich Spitalplanung trifft. Bei dem Konflikt geht es um die Schliessung des Standortes Châtel-St-Denis sowie um die Sistierung von Operationen zu Randzeiten am Standort Tafers (die FN berichteten). In einem Brief an Gesundheitsdirektorin Anne-Claude Demierre fordern sie deshalb, der Staatsrat solle sich dafür einsetzen, dass vor Ende der Machbarkeitsstudie keine Massnahmen umgesetzt werden. Die Studie soll Ende dieses Jahres vorliegen und massgebend für die künftige strategische Ausrichtung des HFR sein.

Bevölkerung braucht Zeit

An einer Podiumsdiskussion am vergangenen Mittwoch in St. Antoni (siehe FN vom 15. Juni), liess Pierre Aeby, Vize-Verwaltungsratspräsident des HFR, verlauten, dass die Umsetzung von Massnahmen in der alleinigen Kompetenz des Verwaltungsrates läge. «Wir befürchten, dass die Schliessung des Akutspitals Tafers von einem Tag auf den anderen beginnen könnte», sagt André Schneuwly (Freie Wähler), einer der sieben Sensler Grossräte, die den Brief unterzeichnet haben.

«Verwaltungsrat stoppen»

Er erklärt, dass die Bevölkerung Zeit brauche, da bezüglich Spitalplanung in den letzten Monaten alles schnell gegangen und nicht immer optimal kommuniziert worden sei. «Wir wünschen uns, dass die gewählte Behörde das versteht und den Verwaltungsrat vorläufig stoppt.» Nach Ende der Machbarkeitsstudie erwarten die Sensler Grossräte eine gute Kommunikation von HFR-Verwaltungsrat und Staatsrat.

Staatsrätin Anne-Claude Demierre hat den Brief erst gestern Nachmittag erhalten und konnte deshalb noch keine Stellungnahme abgeben. mir

Spital Riaz:Gewerkschaft will Moratorium

Die Freiburger Sektion der Gewerkschaft VPOD gründet ein «Bürgerkomitee für den Erhalt des Spitals Riaz». Laut Mitteilung haben die Delegierten an ihrer Versammlung vom 14. Juni eine Resolution zuhanden des Staatsrates und des Verwaltungsrates des Freiburger Spitals HFR verabschiedet. Sie fordern den Erhalt der Akutmedizin in Riaz und den Verzicht auf die Reorganisation von Geburtsabteilung und Operationssälen. «Solche Massnahmen könnten später als Argumente für eine Schliessung der Abteilungen dienen.» Der VPOD fordert ein Moratorium für jegliche wirtschaftliche oder organisatorische Massnahme: Das Spital solle den Bericht über die künftige Strategie abwarten.njb

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