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Sessellift in Charmey teurer als vorgesehen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

CharmeyDie Bauarbeiten am Sessellift Vounetz in Charmey begannen im Juli 2011 als Teil des Freiburger Seilbahnerneuerungsprogramms. Im August 2011, als die Erdarbeiten für die Talstation des Sessellifts begannen, stellten die beauftragten Unternehmen fest, dass der Untergrund bis in grosse Tiefe viel schlechter beschaffen war, als die geologischen Studien vorhergesagt hatten. Bei den Erdarbeiten drang Sickerwasser in die Baustelle und führte zu einer instabilen Böschung, so dass die Arbeiten unterbrochen werden mussten. Angesichts der Geländebewegungen bestand die Gefahr, dass der Hang absackte.

Nach Prüfung aller technisch möglichen Lösungen und ihrer Kosten hat der Bauherr beschlossen, die Talstation um 19 Meter zurückzuversetzen. Die entsprechenden Massnahmen verursachen geschätzte Mehrkosten von 1,6 Millionen Franken. Ursprünglich waren die Kosten des Projektes auf 8 Millionen Franken veranschlagt worden.

Beteiligung des Staates

Die Remontées Mécaniques Fribourgeoises SA (RMF SA) haben ein Gesuch um eine zusätzliche finanzielle Beteiligung des Staats gestellt. Aufgrund der aussergewöhnlichen und unvorhersehbaren Ereignisse, die diese Mehrkosten verursachen, ist der Staatsrat auf dieses Gesuch eingegangen.

Die finanzielle Beteiligung richtet sich nach dem festgelegten Verteilschlüssel: 49 Prozent zulasten des Staats, mindestens 17 Prozent zulasten der Regionen und 34 Prozent zulasten der Betriebsgesellschaften. Die Beteiligung des Staates beläuft sich auf 620000 Franken.

Diese Beteiligung wird unter der Bedingung gewährt, dass sich der Regionalverband des Greyerzbezirks ebenfalls an der Finanzierung der Mehrkosten beteiligt und dass die RMF SA die Frage klärt, ob ihre Auftragnehmer für die Mehrkosten haftbar gemacht werden können.

Dieser Zusatzkredit, der Gegenstand eines neuen Dekrets ist, wurde zusammen mit einer Botschaft an den Grossen Rat übermittelt. Dieser wird voraussichtlich in der Märzsession 2012 darüber entscheiden.uh

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