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«Sie beobachten ist manchmal wie fernsehen»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Über drei Etagen und gut zehn Quadratmeter erstreckt sich das hölzerne Gehege der vier Meerschweinchen von Jasmin Neuhaus. «Mir ist die artgerechte Haltung sehr wichtig», sagt die Rechthaltnerin. Deshalb hält sie auch einen Harem: Das kastrierte Männchen Vilan lebt zusammen mit den drei Weibchen Jumani, Faola und Yahome. Das sei wichtig, damit die Gruppendynamik unter den Tieren stimme: «Das Männchen bringt Ruhe in den Weibchen-Clan.» Die exotischen Namen stammen vom Züchter.

Bei Halterinnen und Haltern von Meerschweinchen denkt man im ersten Moment an Kinder. «Eigentlich ist das keine gute Idee», korrigiert Jasmin Neuhaus. Denn die flauschigen Nager mögen es gar nicht gerne, aufgenommen zu werden. Sie selbst nehme die Tiere nur auf den Arm, wenn es absolut notwendig sei. «Viele denken, dass sie sich ja ruhig verhalten und sich also wohlfühlen, wenn man sie hält, aber eigentlich sind die Meerschweinchen in einer Schockstarre.»

Ein Gehege für Sprints

Für ihre vier Meerschweinchen hat ihr Partner eigens ein Gehege aus Holz gebaut. Über Rampen gelangen die Nager auf die drei Stockwerke. «Es war mir wichtig, dass das Gehege lang ist, denn die Tiere sprinten gerne.» Zudem verschiebt sie die verschiedenen Elemente der Anlage regelmässig: ein mit «Pizzeria» beschriftetes Holzhäuschen beispielsweise.

Ihr gefällt es, dass sie keine Kuscheltiere hat. Zwar seien es gesellige Tiere, die auch mal aus der Hand fressen, aber am liebsten beobachtet sie ihre Meerschweinchen. «Ihnen zuschauen ist manchmal wie fernsehen.» Nach einem stressigen Tag beruhige sie das.

Auch ihr kleiner Sohn habe gelernt, dass man die Tiere nur anschauen, aber nicht anfassen sollte. Bei der Frage, ob er nicht neidisch sei auf den grossen Spielplatz, der den Tieren zur Verfügung steht, lacht sie: «Vielleicht bekommt er ja auch mal so etwas.» Dass ihr die Tiere sehr am Herzen liegen, zeigen nicht nur die sorgfältig drapierten Gegenstände im Gehege. An diesem ist auch eine Liste mit Futtertipps befestigt. «Alles, was rot markiert ist, ist giftig.» Dazu zählen beispielsweise Erbsen und Avocados. Auch Kohl – ein häufig verwendetes Futter – gebe sie den Tieren nicht. «Ich habe zu grosse Sorge, dass es zu Blähungen kommt.»

Der Traum von Jasmin Neuhaus ist eine grosse Anlage im Freien. Dann könnte sie sich auch gut vorstellen, noch mehr Meerschweinchen zu haben.

In einer Sommerserie stellen die FN Freiburgerinnen und Freiburger und ihre besondere Beziehung zu ihrem Tier vor.

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