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«Sie kommen, um hier zu wohnen»

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Gemäss der Volkszählung von 2000 hat die Gemeinde Oberwistenlach einen Zweitwohnungsanteil von 25,8 Prozent. Gemeindepräsident Jean-Philippe Noyer glaubt, dass der Prozentsatz inzwischen tiefer und somit näher bei 20 Prozent liegt: «Die Bevölkerung der Gemeinde ist in kurzer Zeit um 45 Prozent gewachsen. Die Leute kommen, um hier zu wohnen.»

Noyer erinnert sich, dass vor allem in den 60er-Jahren Auswärtige in den Dörfern von Oberwistenlach eine Zweitresidenz bauten. «Viele Wistenlacher hatten damals Land verkauft, auf dem sie nichts anbauen konnten.» Mittlerweile sei das Interesse an Bauland für Ferienwohnungen aber stark zurückgegangen, erklärt der Syndic. Vor allem «oben», in Lugnorre.Mehr Zweitwohnungen finden sich gemäss dem Syndic in der Uferzone Môtier. Es seien typische Häuser mit einer Etage und Flachdach. Diese würden selten als Ferienwohnung vermietet.

«Die Zweitwohnungsinitiative ist für unsere Gemeinde nicht so wichtig, wir sind nicht sehr betroffen», erklärt Noyer. Wohl gebe es in der Uferzone noch Bauland, welches sich für Zweitwohnungen eignen würde. «Aber die Landbesitzer wollen nicht, dass andere kommen und in ihrer Nähe bauen.»

Wenn auch Jean-Philippe Noyer mit der Zweitwohnungsinitiative kaum Einschränkungen für die Entwicklung seiner Gemeinde sieht, ist er persönlich doch nicht dafür: «Es stört mich, wenn zusätzliches Administratives kommt, das uns einengt. Bis jetzt gibt es kein Haus, das bei uns auf der Gemeinde als Zweitwohnung angemeldet ist. Und bei Baubewilligungen muss niemand angeben, ob er ein Haus als Erst- oder Zweitresidenz benutzen will.»uh

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