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Sieben Tage Rock’n’Wall läuten neue Konzertsaison im Fri-Son ein

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Autor: Carolin Foehr

Ab dem 16. September befindet sich das Fri-Son eine Woche lang im Ausnahmezustand. Dann verschönern drei Künstler – zwei Freiburger und ein Franzose – unter der Führung des künstlerischen Leiters Serge Nidegger die Aussenwände des Clubs. 700 Quadratmeter erhalten einen neuen Anstrich, 90 000 Franken kostet die Schönheitskur.

Das Fri-Son hat mit der Rock’n’Wall-Woche aus der Not eine Tugend gemacht. Die neue Gestaltung der Fassaden ist auch auf Drängen der Behörden vorangetrieben worden – der Club an der Giessereistrasse sei mit seinen Graffiti und Tags kein gutes Aushängeschild, sagte Vorstandsmitglied Julien Chavaz gestern anlässlich der Lancierung des Programms 2011/12. Der Kanton Freiburg und Coriolis Infrastruktur übernehmen dreissig Prozent des Budgets.

Mit sieben Tagen Musik, Party, Filmvorführung und Ausstellung verkauft das Fri-Son die Fassaden-Gestaltung so wirksam wie möglich. Ein Wochenpass gibt Eintritt zu allen Veranstaltungen, ein App sorgt für die neuesten Infos auf dem Handy und Videos sollen täglich über das Voranschreiten der Arbeiten berichten. «Wir waren selbst überrascht, wie sich das Publikum für die Aktion interessiert», so Chavaz schon fast entschuldigend.

Stress 2012 im Fri-Son

Neben dem Gross-Event beginnt Anfang September aber auch die Konzertsaison im Fri-Son. Die Veranstalter spüren weiter die Konkurrenz auf regionaler und nationaler Ebene. «Wenn in Zürich ein Club aufgeht, fehlt uns das Publikum», so Chavaz. Trotzdem hat der Programmverantwortliche David Unternährer für die nächsten drei Monate 27 Bands buchen können, unter ihnen die Schweizer Acts Chewy, Gustav und Honey for Petzy. Das finnisch-französische Duo The Do ist ebenso dabei wie Wye Oak und die Fleet Foxes aus den USA. «Allgemein stehen Rock, Elekto und Hip-Hop im Zentrum des Programms», fasste Unternährer zusammen. Einen weiteren Namen konnte er bereits für 2012 nennen: Stress wird seine Tournee im Fri-Son beginnen.

Weitere Infos unter www.fri-son.ch

Anstelle von Graffiti und Schmierereien erhält das Fri-Son eine neue Street-Art-Fassade.Bild Alain Wicht/a

Geldsorgen: Gute Aussichten für neue Ton- und Lichtanlage

Nach den Aussenwänden steht eine weitere Investition ins Haus: Das Fri-Son braucht eine neue Ton- und Lichtanlage – «was ein Vermögen kostet», wie Vorstandsmitglied Julien Chavaz an der Pressekonferenz klarstellte.

Erste Gespräche mit den Behörden um zusätzliche Subventionen seien positiv verlaufen. Trotzdem macht sich das Fri-Son wie auch andere Kulturanbieter Sorgen, was die Zukunft nach der Eröffnung des Equilibre betrifft. «Wir fürchten, dass der Unterhalt des Gastspielhauses viel kosten wird, und dass wir darunter zu leiden haben werden», so Chavaz. Er forderte eine bessere Unterstützung der Kulturanbieter. cf

 

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