Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Sonne bringt Strom ins Schulzimmer

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: karin aebischer

Raclette essen während der Schulzeit ist eine willkommene Abwechslung für die Schüler. Noch mehr Spass macht die ganze Sache, wenn der Käse dank des selbst gebauten Solarkochers zu schmelzen beginnt. «Wir haben gestaunt, als der Käse tatsächlich weich wurde», sagt Lehrer René Leuenberger schmunzelnd. Er hat an der Orientierungsschule in Jaun während der vergangenen drei Jahre das Wahlpflichtfach «Energie» unterrichtet. Der Bau zweier Solarkocher war Teil dieses Unterrichts.

Sich hinterfragen

Das wichtigste Erzeugnis des Fachs ist aber die Solaranlage auf dem Unterrichtsgebäude der Schulanlage in Jaun. Mit neun Quadratmetern ist sie zwar nicht riesig, produziert aber dennoch so viel Strom, wie pro Jahr für die Beleuchtung zweier Schulzimmer aufgewendet wird. «Die Rentabilität ist auch nicht das Allerwichtigste an diesem Projekt», so Leuenberger. Fast wichtiger sei, dass sich die Schüler mit der Thematik Solarenergie auseinandersetzen und dabei auch ihr Bewusstsein dafür stärken würden, wo Strom gespart werden kann.

Damian Mooser weiss jetzt, wie er in Zukunft Strom sparen wird. «Man sollte das Aufladegerät aus der Steckdose ziehen, sobald das Natel aufgeladen ist», sagt der 15-Jährige. Auch Nathalie Rauber hat aus dem Unterricht etwas für den Alltag mitgenommen. «Schaltet man den Backofen fünf Minuten früher aus als vorgesehen, kann man auch die Abwärme nutzen», sagt die 13-Jährige.

«Sauberer Strom ist aber auch teurer Strom», sagt René Leuenberger. 16 000 Franken hat die Photovoltaikanlage auf dem Schulhausdach gekostet. 3000 Franken hat der Kanton Freiburg im Rahmen seines Förderprogrammes (siehe Kasten) beigesteuert. Die Anlage weist dafür die Mindestgrösse auf. Die verbleibenden Kosten wurden vollständig durch Sponsorengelder gedeckt. Eigentümerin der Anlage ist die Gemeinde Jaun.

Mixer läuft durch ein Bike

Am Dienstag hat die siebenköpfige Schülergruppe, die in diesem Schuljahr am Projekt gearbeitet hat, die Solaranlage offiziell eingeweiht und das Wahlpflichtfach somit abgeschlossen. Die Feier mit verschiedenen Attraktionen wie einem Energy-Bike, das einen Mixer zum Laufen brachte, sollte auch die anderen Schüler sowie die Bevölkerung von Jaun dazu anregen, sich über den eigenen Stromverbrauch Gedanken zu machen.

Mehr zum Thema