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Sonnenkollektoren: «Kanton Freiburg könnte mehr fördern»

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Autor: Pascale Hofmeier

Die gute Nachricht: 2010 haben erstmals alle Kantone Förderbeiträge für Sonnenkollektoren entrichtet. Die nicht ganz so gute Nachricht: Zwischen den Kantonen gibt es grosse Unterschiede. Dies ist das Ergebnis einer Erhebung von Swissolar, dem Schweizerischen Fachverband für Sonnenenergie.

Der Kanton Freiburg schneidet beim Vergleich mittelmässig ab. Er fördert den Bau von Sonnenkollektoren mit 2000 Franken pro Anlage, das entspricht dreizehn Prozent der Gesamtkosten. Die Investition in eine Sonnenkollektor-Anlage zieht bei Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuern eine einmalige Ersparnis nach sich. Im Kanton Freiburg beträgt diese 3555 Franken.

Gerechnet hat Swissolar mit einer fünf Quadratmeter grossen Referenzanlage. Diese kostet rund 15 000 Franken und deckt den Warmwasserbedarf von vier Personen. Die Steuerersparnis wurde in absoluten Zahlen für eine vierköpfige Familie – wohnhaft im Kantonshauptort – und ein steuerbares Einkommen von 120 000 Franken berechnet.

Basel top, Luzern flop

An der Tabellenspitze liegt Basel-Stadt. Dort erhält die Familie für die Referenzanlage 6750 Franken und spart 2474 Franken Steuern. Das Schlusslicht ist der Kanton Luzern (Förderbeitrag: 2250 Franken; Steuerersparnis: 547 Franken). Werden nur die Förderbeiträge betrachtet, schneidet der Kanton Graubünden am schlechtesten ab (1200 Franken).

«Die heutige Situation ist sehr zufriedenstellend», sagt David Stickelberger, Geschäftsführer von Swissolar. Auch wenn noch keine Zahlen vorliegen, wie sich die Förderung auf den Bau von Anlagen auswirkt.

Der Verband stellt aber fest, dass es in einigen Kantonen Verbesserungspotenzial gibt, zum Beispiel bei den Baubewilligungen. «Der Kanton Freiburg könnte diese Praxis vereinfachen und damit alternative Energie mehr fördern», sagt Stickelberger. Einige Kantone, zum Beispiel Bern, verzichten bei kleinen Anlagen, die nicht in Kernzonen liegen, ganz auf eine Bewilligung.

Dies habe der Staatsrat für den Kanton Freiburg abgelehnt, sagt Serge Boschung, Vorsteher der Energiefachstelle: «Es muss möglich sein, dass sich die Nachbarn zu den Projekten äussern können». Dagegen hält Boschung fest, dass der Kanton die Subventionen im Vergleich zum letzten Jahr verdoppelt hat. «Wir haben jährlich bis zu 500 Anfragen für Förderbeiträge. Mehr als 2000 Franken würde das Budget sprengen.»

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