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SP-Inserat sorgt bei Bürgerlichen für Unmut

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Die SP hat in Freiburger Zeitungen ein Wahl-Inserat publiziert, wonach 100 Prozent ihrer Nationalratskandidaten gegen ein Rentenalter 67, hingegen 100 Prozent der FDP- und der SVP-Kandidaten für diese Lösung seien, welche die Arbeitslosigkeit erhöhe.

Auf dieses Inserat hat die Freiburger FDP nun mit einem Communiqué reagiert. Sie spricht dabei von «unakzeptablen Lügen der SP», welche das Wahlvolk täuschten. Die Botschaft der SP sei falsch, wie ein Blick auf die Wahlplattform Smartvote zeige. «Die Mehrheit der FDP-Kandidaten befürwortet ein flexibleres Rentenalter», hält die FDP fest.

Die FN haben die Smartvote-Antworten der FDP- und SVP-Kandidaten auf folgende Frage konsultiert: «Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters für Frauen und Männer (z. B. auf 67 Jahre)?» Sechs Kandidaten antworteten mit «Ja»: Fritz Glauser und Nadine Gobet (beide FDP), Jean-François Rime, Roland Mesot, Ruedi Schläfli und Emanuel Waeber (alle SVP); sechs Kandidaten antworten «eher Ja»: Jacques Bourgeois, Markus Ith, Pascal Kuenlin und Michel Losey (alle FDP), Pierre-André Page und Katharina Thalmann (beide SVP). Zwei Kandidaten antworteten «eher Nein»: Christian Udry (FDP), Jean-Daniel Chardonnens (SVP).

Benoît Piller, Präsident der Freiburger SP, anerkennt auf Anfrage der FN: «Wir haben uns getäuscht. Wir hätten von der Mehrheit schreiben sollen. Aber immerhin liegen wir zu 90 Prozent richtig.» Er fügt bei: «Es ist ja schön, wenn zwei der bürgerlichen Kandidaten so wie wir denken.»

Wie er sagt, sei das Inserat von der SP Schweiz geschaltet worden. Diese habe sich wohl auf die Delegiertenversammlung der FDP und auf eine Fernsehdebatte zwischen Christian Levrat und Jacques Bourgeois bezogen.

Die FDP schreibt in der Mitteilung, sie behalte sich rechtliche Schritte gegen die SP vor. Piller meint dazu: «Wir sind doch nicht in Amerika.» uh

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