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SP und Die Mitte sind die grossen Verliererinnen der Staatsratswahlen

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Den Ausgang der Staatsratswahlen hätte wohl kaum jemand so vorhergesagt: ein Kommentar von FN-Chefredatkor Christoph Nussbaumer.

Selbst alten Politfüchsen blieb am Sonntag vorerst nur ungläubiges Augenreiben. Denn schon lange nicht mehr sind zwischen dem ersten und dem zweiten Wahlgang der Staatsratswahlen die Karten so komplett neu verteilt worden.

Klar ist: Das fulminante Abschneiden der links-grünen Allianz im ersten Wahlgang vor drei Wochen war nur ein Scheinsieg. Er weckte auf bürgerlicher Seite das Schreckgespenst einer links-grünen Mehrheit und ebnete den Weg zu einem breiten Schulterschluss. Damit gelang der SVP mit Philippe Demierre nach 25 Jahren die Rückkehr in die Regierung. Die bürgerliche Allianz zementierte damit ihre fünf bisherigen Regierungssitze, obschon die angeschlagene Mitte schon nach dem ersten Wahlgang eines ihrer drei bisherigen Mandate kampflos hergab.

Von der Schwäche der Mitte profitierte also die SVP, die damit entsprechend ihrem Wähleranteil in der Kantonsregierung Verantwortung übernehmen kann. Erstaunlich bloss, dass die Bürgerlichen ihre Vormachtstellung im Staatsrat bereits zum zweiten Mal in Folge ohne gewählte Frau verteidigen.

In die Bresche springen nun die Grünen, die mit Sylvie Bonvin-Sansonnens ihren 2018 verlorenen Sitz zurückerobern konnten. Dass dies allerdings auf Kosten der SP gelingen würde, hatte niemand auf der Rechnung. Doch wer hätte nach dem ersten Wahlgang gedacht, dass es Links-grün nicht auf drei Sitze schaffen würde? Und wer hätte gedacht, dass SP-Mann Jean-François Steiert von Rang 1 im ersten Wahlgang drei Wochen später auf den siebten Platz abstürzen würde?

So gehört neben der Mitte auch die SP zu den grossen Verliererinnen dieser Staatsratswahlen.

Kommentare (3)

  • 30.11.2021-Michel Kolly

    Die CVP mit der SVP, geht eigentlich gar nicht! Ich als Wechselwähler habe enorme Probleme damit. Trotzdem nochmals die Sprachenfrage: J-F. Steiert, der eigentlich eine ausgleichende gute Politik betreibt, kam knapp noch in die Regierung und im Ständerat ist Deutschfreiburg weg. Was machen wir in 2-4 Jahren? Freiburg mit einer reinen “welschen” Regierung und Standesvertretung kann nicht das Ziel sein.

  • 29.11.2021-Bernadette Lehmann

    Leider ist Deutschfreiburg zu schwach vertreten. Mich bedrückt aber mehr, dass die “CVP” sich mit der SVP verbrüdert

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