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Spannende Partie mit glücklichem Sieger

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Bulls-Trainer Thomas Zwahlen war nach der 2:3-Niederlage seiner Mannschaft am Samstagabend gegen 1.-Liga-Tabellenleader HC Sion trotzdem sehr zufrieden: «Gegen so einen Gegner und nach einem starken Spiel zu verlieren kann ich absolut akzeptieren. Heute haben Kleinigkeiten entschieden.» Allerdings regte sich der Teamverantwortliche über die Schiedsrichterleistung auf: «Es kann doch nicht sein, dass in einem absolut fairen Spiel derart viele Strafen verteilt werden und dazu noch ein Ausschluss! Die Spielleiter sind schlicht und einfach bei derartig hochstehenden Partien auf diesem Niveau völlig überfordert.» Die Szene, die Thomas Zwahlen besonders in Rage brachte, war der Ausschluss von Luca Knutti genau bei Spielhälfte. Die Coaches der Bulls schauten sich das Video gleich nach dem Spiel nochmals an, und es war effektiv zu erkennen, dass der Boxkampf sicher keine Spieldauerdisziplinarstrafe verdient hatte, sondern wohl eher zweimal zwei Minuten für beide Kontrahenten.

Starker Start der Bulls

Die Düdinger begannen die Partie mit viel Schwung und konnten bereits nach gut fünf Minuten erstmals in doppelter Überzahl spielen. Doch ausser einem Lattenknaller von Ludovic Hayoz von der blauen Linie wollte nicht Zählbares herausschauen (7.). Sitten seinerseits war zwar weniger im Scheibenbesitz, lauerte jedoch immer wieder auf Konter. Als mit Ludovic Hayoz erstmals ein Düdinger in die Kühlbox wanderte, dauerte es keine Minute, bis die Walliser das Skore eröffneten: Vincent Guex reagierte nach einem Abpraller von Bulls-Hüter Damian Guggisberg am schnellsten. Dieser Gegentreffer entgegen dem Spielgeschehen schien die Düdinger etwas zu lähmen, und die Sittener tauchten nun öfter vor Guggisberg auf, der seinerseits viele Abpraller zuliess.

Der zweite Treffer der Gäste fiel dann nach einem nicht allzu gefährlich anmutenden Angriff, den Rémy Rimann aus spitzem Winkel erfolgreich abschloss – dieser Treffer schien durchaus haltbar. Nach der Keilerei zwischen Knutti und Wyssen bei Spielmitte wurde das Spiel etwas konfus, bei beiden Teams schlichen sich einige Abspielfehler mehr ein, während wirkliche Torchancen von beiden gut verteidigenden Abwehrreihen kaum zugelassen wurden.

Knapp gescheitert

Die Düdinger konnten den letzten Abschnitt in Überzahl beginnen, wobei sie bis dahin im Powerplay herzlich wenig zustande gebracht hatten. Für Coach Thomas Zwahlen war das Powerplay seines Teams aber durchaus ansprechend: «Bei 5 gegen 4 spielten wir gutes Powerplay. Man muss aber sehen, dass gegen das im Boxplay starke Sitten eine Torchance hart erarbeitet werden muss. Einzig mit 5 gegen 3 waren wir zu hektisch und wollten zu viel auf einmal.» Diesmal gelang jedoch Matthieu Dousse mittels Ablenker vor dem Tor nur zwei Sekunden vor Ende der Strafe der hochverdiente Anschlusstreffer.

Doch die Sensler vermochten nicht gleich nachzusetzen. Im Gegenteil kamen sie immer mehr unter Druck, und die Sittener setzten sich immer wieder im Drittel der Bulls fest. Die Düdinger hatten vorerst bei einem an den Pfosten abgelenkten Schuss von Romain Wyssen (47.) noch jenes Glück, das ihnen und besonders ihrem Torhüter aber in der 54. Minute beim dritten Gegentreffer aus spitzestem Winkel nicht hold war. Doch die Einheimischen gaben nicht auf und kamen zwei Minuten später durch Valentin Catillaz im Powerplay auf 2:3 heran. Und nun drückten die Freiburger vehement auf den Ausgleich. Doch auch da war Glücksgöttin Fortuna nicht aufseiten der Bulls: Valentin Catillaz‘ Kracher in der Schlussminute knallte genau ans und nicht ins Lattenkreuz (60.). Mit dieser Niederlage müssen die Düdinger nun plötzlich sogar noch um den dritten Rang bangen, da Uni Neuenburg nur noch drei Punkte dahinter liegt.

Telegramm

Düdingen – Sitten 2:3 (0:1; 0:1; 2:1)

Eisbahn Sense-See. – 316 Zuschauer. – SR: Favre (Zbinden, Jean-Mairet). Tore: 15. Guex (Loeffel, Gailland; Ausschluss L. Hayoz) 0:1. 26. Rimann (Depraz, Ché­seaux) 0:2. 42. Dousse (Bussard, Fontana; Ausschluss Pelletier) 1:2. 54. Gut (Guex, Loeffel) 1:3. 56. Catillaz (Bertschy, Sassi; Ausschluss Siritsa) 2:3. Strafen: 3-mal 2 Minuten plus 5 Minuten (Knutti) plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Knutti) gegen die Bulls; 11-mal 2 Minuten gegen Sitten.

HC Düdingen Bulls: Guggisberg; Bertschy, Zwahlen; L. Hayoz, Progin; Spicher, Blanchard; Thom; Catillaz, Sassi, Braichet; Dousse, Fontana, Bussard; Knutti, Baeriswyl, K. Roggo; Chassot, Perdrizat, Ayer.

HC Sitten-Nendaz: Todeschini; Bonnet, Chéseaux; Pelletier, Gut; Kalbermatten, Oudelet; Bitz; Guex, Loeffel, Gailland; Dayer, Nendaz, Seydoux; Rimann, Wyssen, Depraz; Locher, Siritsa, Curty; Dayer.

Bemerkungen: Düdingen ohne die verletzten Braaker, M. Hayoz und D. Roggo. – Lattenschüsse L. Hayoz (7.) und Catillaz (60.), Pfostenschuss Wyssen (47.). – Time-out Düdingen (59:16).

«Es kann doch nicht sein, dass in einem absolut fairen Spiel derart viele Strafen verteilt werden.»

Thomas Zwahlen

Trainer Düdingen Bulls

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