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Spitaldiskussion: Nicht nur Freiburg ist betroffen

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Autor: Diverse Berichte zur laufenden Diskussion über die Spitalplanung

Über die Frage der Spitalstandorte im Kanton Freiburg möchte ich mich als Laie auf diesem Gebiet nicht äussern, weil es sich gesamtschweizerisch und demzufolge auch kantonal um eine heikle und komplexe Materie handelt. Sehr nachdenklich kehrte ich aber am Mittwochabend nach dem Podiumsgespräch in St. Antoni über die Spitalfrage in Tafers nach Hause. Warum?

Geärgert habe ich mich vor allem über die Sprach- und Diskussionskultur gewisser regionalpolitischer Podiumsteilnehmer, welche mit recht populistischen Aussagen die Gemüter vieler anwesender Zuhörer anfänglich erhitzten. Zum Glück haben es im Verlaufe des Abends verschiedene Kenner und Fachleute (insbesondere Fachleute aus der Ärzteschaft, die neue Direktorin des HFR Pauline de Vos Bolay und ein Verwaltungsrat) fertiggebracht, sachlich, nüchtern und kompetent über die jetzige und zukünftige Situation Auskunft zu geben.

Über das HFR ist im ganzen Kanton seit Anfang Mai bis heute in der regionalen Presse viel geschrieben worden. Beeindruckt hat mich beispiels-

weise ein Artikel in der «La Liberté» vom Dienstag, 12. Juni, übersetzt unter dem Titel: «Zukunft des HFR – Grossräte und Oberamtmänner in Vereinigung». Es handelte sich um eine Zusammenkunft von 20 Grossräten und aller drei Oberamtmänner des Greyerz-, Vivisbach- und Glanebezirks. Fazit dieser Zusammenkunft war, wörtlich übersetzt: «Im Moment keine ‹Verpolitisierung› dieses Dossiers. «Es gibt eine gemeinsame Sicht der Realität.»

Spitalfragen geben im Moment auch gesamtschweizerisch viel zu reden und zu schreiben. So war beispielsweise am 12. Juni in der BZ ein fast zweiseitiges Interview mit dem international bekannten Freiburger Herzchirurgen Thierry Carrel, der im Inselspital Bern praktiziert. Im Interview geht es in erster Linie um den gegenwärtigen Standortwettkampf bei Herztransplantationen in Bern, Zürich und Lausanne.

Gott sei Dank haben wir in Bern einen zweisprachigen Freiburger, der sich vehement für den Standort Bern einsetzt. Dies käme auch wieder dem Kanton Freiburg und insbesondere Deutschfreiburg (inklusive dem Sensebezirk) zugute. Krankheiten kennen keine Kantons- und Bezirksgrenzen!

Joseph Zosso, Schmitten

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