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Spitalumbau tritt in entscheidende Phase

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Gestern haben die Arbeiten für den Um- und Neubau des Spitals HFR Meyriez-Murten begonnen. Zum symbolischen Spatenstich stülpten sich die Verantwortlichen rund um das Freiburger Spital HFR Helme auf den Kopf und nahmen den Pickel in die Hand, um beim Eingang des alten Gebäudes den Startschuss zu vollziehen. Das bestehende Spitalgebäude wird vollumfänglich renoviert und erhält auf der Süd- und auf der Westseite einen Anbau (siehe Kasten).

«Komplexes Unterfangen»

Der Um- und Neubau in Merlach sei ein «unerlässlicher Schritt», sagte Gesundheitsdirektorin Anne-Claude Demierre vor den Medien. Die Bauarbeiten würden dazu beitragen, den Qualitätsstandard des HFR aufrechterhalten zukönnen. «Unser Spitalnetzdurchlebt eine intensive Phase», sagte Demierre. In den letzten Monaten sei einiges passiert, in den nächsten Monaten stehe einiges bevor. «Der Ausbau am Standort Meyriez ist ein komplexes Unterfangen.» Das Freiburger Spitalnetz verändere sich Tag für Tag. Um ein solides Spitalnetz aufzubauen, müssten noch einige Projekte angepackt werden.

«Leuchtendes Beispiel»

Der Oberamtmann des Seebezirks Daniel Lehmann sprach von einem speziellen Bauprojekt, weil drei Entscheidungsträger daran beteiligt sind: Die Bauherrschaft führen die Gemeinden des Seebezirks, bezahlt wird das total 55,5 Millionen Franken teure Projekt von den Gemeinden und vom Kanton, und wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, wird das neue Spital vom HFR betrieben. Lehmann rühmte die «exzellente Partnerschaft» zwischen den vielen Parteien. Es sei ein «leuchtendes Beispiel einer gut funktionierenden Zusammenarbeit». Auch punkto Kosten und Zeitplan konnte Lehmann nur gute Nachrichten vermelden: «Wir sind im Zeitrahmen drin, und die Kosten für den Um- und Neubau haben wir bis jetzt einhalten können.» Bezüglich Kosten relativierte Lehmann aber sogleich: Bis anhin seien noch nicht einmal zehn Prozent der Arbeiten ausgeführt worden.

Permanence ist in Betrieb

Die Arbeiten für den Um- und Neubau des Spitals haben bereits im Dezember 2012 begonnen. Damals fuhren die Bagger auf, um das provisorische Gebäude neben dem Alters- und Pflegeheim zu errichten. Im Provisorium steht den Patienten seit Mitte April die Permanence für dringliche ambulante Behandlungen offen, zudem bieten Ärzte Sprechstunden für Innere Medizin, Rehabilitation, Geriatrie, Orthopädie und Pädiatrie an. Der Betrieb in der Permanence bleibt während der dreijährigen Umbauphase durchgehend offen.

«Die Kosten für den Um- und Neubau haben wir bis jetzt einhalten können.»

Daniel Lehmann

Oberamtmann des Seebezirks

Zahlen und Fakten

Ende 2015 soll der Umbau beendet sein

Mit dem Umbau des Hauptgebäudes des HFR-Spitals Meyriez-Murten trat die Bauherrschaft gestern in dieeigentliche Um- und Neubauphaseein. Das heutige Spitalgebäude wird von Grund auf renoviert und erfährt laut Mitteilung des Freiburger Spitals HFRzwei Erweiterungen:Auf der Südseite (in Richtung Pflegeheim) wird einfünfgeschossiges Gebäude angebaut.Auf der Westseite wird das heutige Untergeschoss mit einemzweigeschossigen Therapie- und Behandlungsbereich überbaut.Die Bauarbeiten sollen laut HFR bis Ende 2015 abgeschlossen sein. Das Spital Meyriez-Murten wird sich künftig über eine Gesamtfläche von15000 Quadratmetererstrecken und über72 Betten,verteilt auf Einzel- und Doppelzimmer, verfügen. Vor dem Umbau waren im Spital Merlach 49 Betten untergebracht. Nach der Renovation wird das HFR am Standort Meyriez-Murten dasmedizinische Angebot ausbauen:Neben den Bereichen Innere Medizin, Geriatrie, Rehabilitation und der Permanence werden neu die beiden Abteilungen Neurorehabilitation und Palliativpflege angeboten. Der Um- und Ausbau wird voraussichtlichinsgesamt 55,5 Millionen Frankenkosten. 55 Prozent davon bezahlt der Kanton Freiburg, 45 Prozent der Kosten gehen zulasten der Gemeinden des Seebezirks.hs

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