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St. Antoni: «In der Viehzucht haben wir grosse Fortschritte erzielt»

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Autor: Josef Jungo

Gegenüber den letzten Schauen (1983: 75 Jahre, 1998: 90 Jahre) hat sich das Bild der Herden verändert: «Die erzielten Fortschritte in der Viehzucht sind unübersehbar. Damit meine ich das Exterieur sowie die gesteigerte Milchleistung», erklärte Ueli Studer, Präsident der Viehzuchtgenossenschaft St. Antoni.

Die Viehzucht und Milchproduktion haben in der für den Futterbau prädestinierten Region eine wichtige Bedeutung, betonte er. Den Ackerbau mit Getreide und Kartoffeln sieht er als Ergänzung.

Jahrelange Erfahrung in Zucht und Selektion

Die Genossenschaft zählt noch 27 Mitglieder mit 750 Herdebuchtieren. 24 Züchter stellen an der Jubiläumsschau aus. Im Katalog sind 62 Rinder und 294 Kühe eingeschrieben. Wie Studer ausführte, spezialisierten sich mehrere Betriebe auf die Aufzucht von Nutzvieh und Stieren.

Jedes Jahr fahren einige erfolgreiche Züchter mit 20 bis 30 Jungstieren nach Bulle. An der Jubiläumsschau haben nun die Züchter Gelegenheit, ihre wertvollen Tiere zu zeigen und Vergleiche zu ziehen mit den Kühen ihrer Berufskollegen. Es dürfte insbesondere für auswärtige Züchter und Besucher interessant sein, sich ein Bild über den hohen züchterischen Stand der VZG St. Antoni zu machen.

Seit der Einführung der Linearen Beurteilung auf den Betrieben, sind die Herbst- und Frühjahrsschauen verschwunden. Deshalb erlangten Jubiläums- und Regionalschauen mehr Beachtung. Die Aufgaben und Ziele der Viehzuchtgenossenschaft hätten sich gegenüber früher wenig verändert, erklärte Studer. Die Förderung der Qualität – Exterieur, Milchleistung, Melkbarkeit, Fruchtbarkeit und Langlebigkeit – sei oberstes Ziel jedes Züchters. Gegenüber früher, als man noch Genossenschaftsstiere einsetzte, hätten sich die Rahmenbedingungen aber schon verändert, sagte er. Wie sich das Genossenschaftswesen entwickle, sei schwierig vorauszusagen. Die Initiative für die Zuchtförderung müsse von den Vorständen der Zuchtgenossenschaften ausgehen, ist Studer überzeugt.

Organisatorische Herausforderung

Die Organisation der Jubiläumsschau stelle für das OK und die Mitglieder eine grosse Herausforderung dar. Die Herrichtung des Schauplatzes erfordere sicher zwei Tage Arbeit, sagte der Präsident.

Konzentrierte und zügige Arbeit wartet auch auf die Schaurichter Heinz Baur, Travers, und Urs Buri, Hasle-Rüegsau. Die aufgeführten Kühe und Rinder werden in 20 Kategorien eingeteilt, d. h. eine Kategorie reine Simmentaler und 19 Kategorien Red Holstein und Holstein.

Aus diesen Kategorien werden am Nachmittag nicht weniger als fünf Siegerinnen und Reserven erkoren: Miss Rind; Miss Junior und Miss Schöneuter (Kühe bis vier Jahre); Miss Senior und Miss Schöneuter (Kühe ab acht Jahren). Unter den ausgestellten Tieren sind zwei Kühe, die bereits mehr als 100 000 Kilogramm Milch produzierten. Interessant ist auch, dass in einer Kategorie Kühe zu sehen sein werden, die vor der Jahrtausendwende geboren wurden. Die älteste eingeschriebene Kuh ist 15-jährig.

Programm: 7 bis 8 Uhr Auffuhr; 9 bis 12.30 Uhr Richten der Tiere; ab 13.30 Uhr Vorführung der Kälber; ab 14 Uhr Misswahlen; 16 Uhr Abfuhr bzw. Rückkehr der Tiere. Ab 20 Uhr öffentlicher Züchterabend mit Preisverleihung und Unterhaltung.

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