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St. Ursen will Mehrzweckgebäude sanieren

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Die Gemeindeversammlung St. Ursen hat am Dienstagabend Corona-bedingt im Mehrzweckgebäude getagt. Das traf sich gut, denn um das Mehrzweckgebäude ging es an der Versammlung. Das Gebäude mit Turnhalle, das 1980 eingeweiht und 1998 erweitert worden ist, zeigt Alterserscheinungen. Die technischen Installationen seien veraltet, sagte Syndic Frédéric Neuhaus vor den 63 Anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern. Zudem müsse die Ölheizung in den nächsten fünf Jahren ersetzt werden, und die Lüftungsanlagen sowie die Garderoben und Duschen entsprächen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Auch die Dämmung und die Warmwasseraufbereitung seien nicht mehr zeitgemäss und die Turngeräte teils veraltet. Von der Tatsache, dass der Hallenboden für nichtsportliche Nutzungen mühsam abgedeckt werden muss, konnten sich die Anwesenden gleich selber überzeugen: Ein brauner, geblümter Kunststoffbezug bedeckte den Boden.

Aus all diesen Gründen soll das Gebäude saniert werden. Dazu kommt, dass die Nachbarparzelle hinter dem Mehrzweckgebäude zum Verkauf steht. «Die Bevölkerung hat sich in Workshops mehrfach mehr Platz gewünscht», sagte Frédéric Neuhaus. Es bestehe die Möglichkeit, dass die Gemeinde die Nachbarparzelle kaufe. Ob sie das tatsächlich tut und wie eine Gesamtsanierung des Mehrzweckgebäudes aussehen könnte, soll eine Machbarkeitsstudie klären. «Uns ist sehr wichtig, dass wir die Bevölkerung ins Boot holen, wenn es um die Ausarbeitung der Studie geht», sagte Syndic Frédéric Neuhaus.

Das Anliegen war bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Gemeindeversammlung nicht umstritten. Sie stimmten dem Kredit für die Studie in der Höhe von 49 919 Franken ohne Gegenstimme zu.

Kredit für Güterwegsanierung

Die St. Ursner genehmigten an der Gemeindeversammlung noch weitere Kredite für Studien. Eine betrifft die Güterwege der Gemeinde und private Hofzufahrten. Diese sollen in den nächsten Jahren saniert werden. Damit es Subventionen von Bund und Kanton gibt, braucht es ein Gesamtprojekt. Die Gemeindeversammlung genehmigte einen Kredit von 50 000 Franken für die Planungsarbeiten für dieses Projekt. Eng damit verbunden ist ein Wasserprojekt in Etiwil: Dort wird bei heftigen Gewittern immer wieder der Keller eines Hauses überflutet, weil das Wasser nicht richtig abfliessen kann. Für die Lösung des Problems ist die Gemeinde zuständig, wie Gemeinderätin Marie-Theres Piller Mahler ausführte. Sie schlug einen Kredit von 15 200 Franken für eine Variantenstudie und einen Planungskredit vor, die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger stimmten zu.

Knapp Ja sagte die Gemeindeversammlung zum Antrag eines Bürgers, eine Verkleinerung und Professionalisierung des Gemeinderats zu prüfen.

Die Gemeindeversammlung genehmigte auch die Jahresrechnung. Diese schliesst bei Ausgaben von rund 4,8 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von rund 620 000 Franken.

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