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Staatsbudget überzeugt Gewerkschaften nicht

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freiburg Der Verband der öffentlichen Dienste (VPOD) Sektion Freiburg befürchtet, dass der Kanton weitere Steuersenkungen vornimmt und dann in die roten Zahlen abrutscht. Die Folgen wären schlechtere Arbeitsbedingungen, Bugdet- und Lohnkürzungen usw. Zudem behauptet der VPOD, dass vor allem die hohen Einkommen von den Steuersenkungen der letzten Jahre profitiert haben, was von Finanzdirektor Claude Lässer am Mittwoch anhand einiger Beispiele dementiert wurde (vgl. FN vom 2. Oktober).

Der VPOD verlangt statt Steuersenkungen bessere Arbeitsbedingungen für das Staatspersonal und das Personal von öffentlich-rechtlichen Institutionen. Er denkt dabei insbesondere an die Einführung einer fünften Ferienwoche, eine Forderung, die gegenwärtig Gegenstand der Verhandlungen zwischen dem Dachverband der Personalvereinigungen des Staates (FEDE) und dem Staatsrat sei. «Aber auch andere Forderungen wie die Erweiterung der vorzeitigen Pensionierung oder die Einführung eines Urlaubes für das Stillen dürfen nicht vergessen werden», schreibt der VPOD in einer Mitteilung.

Er verlangt aber auch eine Personalaufstockung in gewissen Bereichen wie z. B. im Gesundheitswesen (Freiburger Spitalnetz). Auch muss seiner Ansicht nach das Angebot an Plätzen in den ausserfamiliären Einrichtungen (Krippen) erhöht werden.

Fünfte Ferienwoche schneller realisieren

Der Verband der Organisationen des Personals der Sozialen Institutionen des Kantons Freiburg freut sich, dass der Staatsrat nach Verhandlungen mit den Personalvertretern einverstanden ist, eine fünfte Ferienwoche einzuführen. Er fordert aber, dass eine zusätzliche Ferienwoche auch den Staatsangestellten im Alter zwischen 50 und 57 Jahren sowie jenen über 60 Jahren gewährt werde. Zudem soll die zusätzliche Ferienwoche schneller eingeführt werden, als dies der Staatsrat beabsichtigt. Dieser möchte im nächsten Jahr zwei Tage mehr Ferien gewähren und dann die restlichen drei Tage in den folgenden Jahren. Die Sozialen Institutionen möchten aber, dass im Jahre 2009 drei zusätzliche Tage Ferien und im Jahre 2010 nochmals zwei Tage eingeführt werden. Er wehrt sich auch dagegen, dass die Arbeitszeitverkürzung ganz oder teilweise auf Kosten des Personals vorgenommen wird, indem die Gehaltsstufen nicht an die Entwicklung der realen Löhne angepasst werden. «Es geht jetzt darum, die Anstrengungen und die Aufopferung des Personals ohne Einschränkung zu belohnen», betont das Personal dieser Institutionen weiter. az

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