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Staatsfinanzen: Vermögen von 626 Millionen

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Die Staatsfinanzen des Kantons Freiburg sind gesund. Wie Daniel Berset, Vorsteher des Staatsschatzamtes, gestern vor den Medien ausführte, hat der Staat ein Vermögen von 625 Mio. Franken. Dies entspricht einem Pro-Kopf-Vermögen von 2380 Franken. Im Vergleich zum Vorjahr hat das Vermögen um 187,6 Mio. zugenommen. Seit 2005 hat der Staat Freiburg ein Vermögen, als er aus dem Goldverkauf der Nationalbank 757 Mio. Franken erhielt.

Schuldzinsen muss der Staat allerdings immer noch bezahlen, da er Anleihen aufgenommen hat, die er erst nach Ablauf von Fristen zurückbezahlen kann. So betrugen die Brutto-Staatsschulden Ende 2008 noch 709 Mio. Franken, darunter rund 200 Mio. Schulden, die er bei der Pensionskasse des Staatspersonals hat. Laut Berset kann der Staat im Jahre 2010 55 Mio., im Jahre 2011 30 Mio., im Jahre 2012 170 Mio. und im Jahre 2013 310 Mio. zurückbezahlen.

In den letzten drei Jahren mussten je 20,2 Mio. Franken für den Schuldendienst aufgebracht werden, dies bei einem mittleren Zinssatz von 3,28 Prozent. «Das ist sehr günstig», meinte Finanzdirektor Lässer dazu.

34,4 Millionen Bankzinsen

Andererseits tätigt der Staat mit seinem Geld Anlagen. Die Bankzinsen dieser Anlagen machen 34,4 Mio. Franken aus. Das sind 14,2 Mio. mehr als er für den Schuldendienst aufbringen muss. Im Jahre 2007 übertrafen die Aktivzinsen erstmals die Schuldzinsen (+5,4 Mio.).

Laut Lässer ist es «sehr angenehm», ein Vermögen zu besitzen. «So können wir Investitionen tätigen, ohne uns zu verschulden», meinte er und wies auf das antizyklische Verhalten des Staates Freiburg hin. «Dem Staat Freiburg kommt jetzt zugute, dass er in guten Zeiten gespart hat», betonte er. Daniel Berset hoffte, dass nach den sieben fetten Jahren nicht die sieben mageren folgen. az

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