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Staatsrat bedauert Streit zwischen den Personalverbänden

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Die Forderung des Verbands des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) letzten Freitag war klar: Der Staatsrat solle ihn als gleichwertigen Verhandlungspartner neben dem Dachverband für das Staatspersonal Fede ansehen. Am Donnerstagabend hatte der VPOD seinen Austritt aus der Fede beschlossen (FN vom Samstag).

«Wir haben noch keine offizielle Anfrage erhalten», sagte Georges Godel (CVP), Finanzdirektor und Präsident der staatsrätlichen Delegation für das Personalwesen, gestern gegenüber den FN. Erhalte die Kantonsregierung eine solche Anfrage, werde sie der Gesamtstaatsrat diskutieren. Genaueres könne er noch nicht sagen, ausser: «Wir brauchen einen für das Staatspersonal repräsentativen Verhandlungspartner und einen, der die soziale Partnerschaft respektiert.» Wenn der VPOD also weiterhin Streiks organisiere, wie er das vor kurzem zwei- mal tat, werde es schwierig. «Der Verband muss das Gesetz respektieren.»

«Einiges erreicht»

Georges Godel hält fest, dass der Dachverband Fede im Dialog einiges erreicht habe. Als Beispiel nennt er die zusätzliche Ferienwoche für das Staatspersonal, die Möglichkeit zur früheren Pensionierung oder die Lohnerhöhung von 2,2 Prozent in den Jah- ren 2008/2009. «Bei den aktuellen Problemen mit den Struktur- und Sparmassnahmen konnten wir auch gemeinsam Lösungen finden.» Godel räumt ein, dass der VPOD an diesen Diskussionen jeweils beteiligt war.

«Schwächt Personal»

«So ein Streit ist schade», sagt Staatsrat Godel. «Er schwächt die Akteure, aber vor allem schwächt er das Personal.» Es sei traurig, dass es zum Austritt gekommen sei, und diene den Staatsangestellten keinesfalls. «Ein solcher Konflikt ist nicht konstruktiv.»

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