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Staatsrat will mit finanziellen Anreizen gegen Elektroheizungen ankämpfen

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Elektroheizungen sind Energieschleudern und stehen im Widerspruch zu einer modernen Energiestrategie. Dennoch verzichtet der Freiburger Staatsrat in seinem Entwurf für ein neues Energiegesetz auf ein Verbot von Elek­tro­heizungen. Stattdessen setzt er auf finanzielle Anreize: Wer seine Elektroheizung durch ein neues Wärmeverteilsystem ersetzt, erhält in den nächsten Jahren einen kantonalen Beitrag von 8000 Franken. Dies bei geschätzten Kosten von 12 000 bis 15 000 Franken. «Wir wollen Hausbesitzern die grösstmöglichen Mittel bereitstellen, dass es für sie nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch stimmt», sagt Volkswirtschaftsdirektor Olivier Curty (CVP).

Die Kosten dafür werden bis Ende 2025 auf 24 Millionen Franken geschätzt. Der Staatsrat will sie aus dem kantonalen Energiefonds finanzieren. Der Bund trägt bis Ende 2025 zu zwei Dritteln mit Globalbeiträgen dazu bei. «Wir arbeiten lieber mit Anreizen als mit Verboten», so Staatsrat Curty. Das Freiburger Stimmvolk hatte im November 2012 ein Verbot von Elektroheizungen knapp abgelehnt.

Um das Ziel der 4000-Watt-Gesellschaft bis 2030 zu erreichen, will der Kanton im Energiegesetz auch erneuerbare Energiequellen fördern. Wer eine Öl- oder Gasheizung erneuert, muss in Zukunft 20  statt 10 Prozent durch erneuerbare Energie gewinnen. Und bei Neubauten steigt der Mindestanteil an erneuerbaren Energien von 20 auf 30  Prozent.

Mit dem neuen Gesetz trägt der Staatsrat den Mustervorschriften der kantonalen Energiedirektoren und der Energiestrategie 2050 des Bundes Rechnung. Der Grosse Rat soll in einer der nächsten Sessionen darüber beraten.

uh

Bericht Seite 3

«Wir arbeiten lieber mit Anreizen als mit Verboten.»

Olivier Curty

Volkswirtschaftsdirektor (CVP)

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