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Starker Mancini sprintet auf Rang 13

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 Pascal Mancini bot in seinem 100-m-Halbfinal eine grossartige Leistung. Der Freiburger lief in seiner Serie auf den 3. Rang. Die Uhr blieb für ihn bei 10,38 Sekunden (GW 1,1 m/s) stehen. Dies ergab in der Endabrechnung Rang 13, von einem Finaleinzug trennten den Schweizer Meister acht Hundertstel. Trotz der guten Leistung war Mancini nach dem Rennen ein bisschen enttäuscht. «Man bereitet sich ja lange auf solche Höhepunkte vor und hofft natürlich auf einen Exploit», sagte er gegenüber dem Westschweizer Fernsehen RTS. «Ein Exploit ist mir nicht gelungen. Aber immerhin habe ich einen guten Wettkampf gezeigt.» Die beiden Ersten seines Halbfinallaufs–der Deutsche Lucas Jakubczyk gewann ihn in einer Zeit von 10,23 s–waren für Mancini ausser Reichweite. «Die übrigen waren jedoch auf meinem Niveau, die hatte ich alle schon geschlagen.» Und er besiegte sie auch gestern. «Das zeigt mir, dass ich von diesen restlichen Läufern am besten mit den Bedingungen zurecht gekommen bin.»

 EM geht für Mancini weiter

Die Bedingungen waren nicht leicht. Wegen starker Windböen verschoben die Organisatoren den Start der Abend-Session um mehr als eine halbe Stunde. «Das war schon ein bisschen mühsam», so Mancini. «Vor allem weil man nicht genau wusste, ob sich die Rennen nun um 20, 40 oder 60 Minuten verzögern. Für die Vorbereitung ist das nicht einfach. Normalerweise weiss man ja immer genau, wann es losgeht, und weiss dementsprechend, wann man die Spannung aufbauen muss.» Im Final gewann später James Dasaolu (Gb) mit 10,06 s vor dem Franzosen Christophe Lemaitre (10,13).

Die EM ist für Mancini noch nicht zu Ende. Am Samstag steht für ihn mit der Sprintstaffel der nächste Einsatz an. Bereits heute Nachmittag trainiert das Schweizer Quartett wieder. «Wir sind alle sehr motiviert. Reto (Amaru Schenkel) ist über 100 Meter bereits im Vorlauf gescheitert. Er brennt richtiggehend auf Wiedergutmachung. Wir werden alles geben und hoffen auf einen Finaleinzug.»

 Kambundji sensationell

 Für den Exploit des Tages sorgte aus Schweizer Sicht Mujinga Kambundji. Sie hat den sensationellen vierten Platz erreicht. Im Halbfinal pulverisierte sie ihren Schweizer Rekord.

Nach dem Halbfinal konnte es Kambundji kaum fassen. Mit 11,20 Sekunden verbesserte die 22-jährige Bernerin mit kongolesischen Wurzeln ihren am Vortag aufgestellten Schweizer Rekord gleich um zwölf Hundertstel–und dies bei Windstille und tiefen Temperaturen. Da in ihrer Serie einzig die als Titelverteidigerin angetretene Bulgarin Ivet Lalova (11,15) schneller war, qualifizierte sich Kambundji als erste Schweizerin überhaupt an einer EM in der Königsdisziplin für den Final.

 In diesem Final vermochteKambundji erneut zu überzeugen. Zwar war sie mit 11,30 Sekunden eine Zehntelsekunde langsamer als im Halbfinal, dies lag jedoch am Gegenwind von 1,7 m/s. Am Ende musste sie sich nur der holländischen Topfavoritin Dafne Schippers (11,12), der Französin Myriam Soumaré (11,16) und der Britin Ashleigh Nelson (11,22) geschlagen geben. Lalova (5./11,33) liess sie aber hinter sich. Damit ist sie in eine neue Dimension vorgestossen. «Beide Läufe waren sehr gut», so Kambundji. Offensichtlich sei aber noch mehr möglich.

 Wie bereits im Halbfinal legte die Athletin des ST Bern auch im Final einen hervorragenden Start hin. Sogar mit Schippers hielt sie lange mit. «Hinten hinaus habe ich mich etwas verkrampft, als ich merkte, dass ich überholt wurde», sagte Kambundji. Vor dem Final sei sie allerdings entspannter gewesen als vor dem Halbfinal. fm/Si

 

 

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