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Statt eines Defizits konnten freie Abschreibungen verbucht werden

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Autor: Anton Jungo

Das Budget der Gemeinde Überstorf sah für 2008 ein Defizit von 132 000 Franken vor. Die Rechnung schliesst nun mit einem Ertragsüberschuss von 144 000 Franken, dies bei gesetzlichen Abschreibungen von 362 000 und freien Abschreibungen von 219 000 Franken. Den Ausgaben von 7,119 Millionen standen Einnahmen von 7,263 Millionen gegenüber.

Wie Gemeinderat Thomas Schmutz betonte, liegt der Grund für die positive Rechnung vor allem beim höher ausgefallenen Steuerertrag, der Entnahme eines Betrages aus dem Schulfonds sowie vor allem der grossen Budgettreue in allen Ressorts. Die Rechnung wurde mit 30 Stimmen, bei einer Enthaltung, genehmigt.

Der Finanzchef stellte auch den mittelfristigen Finanzplan vor. Er wies darauf hin, dass gut überlegt werden müsse, ob alle Investitionen wie geplant getätigt werden können. Zeichnen sich doch ab 2011 in der Laufenden Rechnung jeweils Defizite von über 400 000 Franken ab.

Sanierungen und Anschaffungen

Für 85 000 Franken will die Gemeinde bei zwei Strassenabschnitten in Hostettlen und auf der Golfstrasse das Meteorwasserproblem lösen. Entlang der Albligenstrasse sollen die Kanalisationen erneuert werden. Der dafür notwendige Studienkredit beläuft sich auf 70 000 Franken. Der Feuerwehrweiher in Riedern wird für 26 000 Franken saniert und jener im Dorf für 35 000 Franken zurückgebaut. Für den Winterdienst werden für 51 500 Franken ein neuer Salzstreuer und ein neuer Schneepflug angeschafft.

Schliesslich soll auf der Strasse Blattishaus-Geretsried für 67 000 Franken der Belag saniert werden. Diese Investitionsvorhaben wurden von der Versammlung grösstenteils einstimmig, mit 43 Stimmen, genehmigt.

Mit 41 Stimmen wurde Heinz Gfeller als Ersatz für Claude Schlappbach in die Finanzkommmission gewählt. Einstimmig beschloss die Versammlung auch die Abschaffung des Reglements über die Erhebung von Steuern auf Spielapparate und Automaten.

Wechsel auf der Gemeindeverwaltung

In ihrem Jahresbericht erwähnte Gemeindepräsidentin Christine Bulliard-Marbach vor allem die Abstimmung in der Nachbargemeinde Albligen über Fusionsverhandlungen mit der Gemeinde Wahlern. Ein wichtiges Ereignis war auch der Wechsel auf der Gemeindeverwaltung, wo Hans Brülhart nach 36-jährigem Engagement in den Ruhestand trat. Das Amt als Gemeindeschreiberin übernahm Andrea Portmann.

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