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Steigende Nachfrage

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Das Projekt «Prevent a Bite» ist 1990 vom Hundetrainer John Uncle in England entwickelt worden, um Hundebiss-Unfällen bei Kindern vorzubeugen. Seit seinem Besuch in der Schweiz 1996 fasste das Projekt auch hierzulande Fuss. Im Kanton Bern wird die «Prevent a Bite»-Gruppe von der Tierärztin Tatiana Lentze koordiniert. «Meistens werden wir zur Prävention gerufen, aber die Nachfrage hat nach dem tödlichen Unfall im Kanton Zürich deutlich zugenommen», erklärt sie. Alleine in diesem Jahr verzeichnet die Gruppe über 40 Einsätze, die meisten in Schulen, aber auch in Familienclubs oder im Ferienpass. Ein Team besteht aus einer Leiterin (Lehrerin oder Kindergärtnerin) und zwei bis drei Hundeführerinnen mit ihren Tieren.Bei ihren Besuchen stützt sich die Gruppe auf ein pädagogisches Konzept, um Kindern die Angst vor Hunden zu nehmen bzw. ihnen den richtigen Umgang mit den Tieren beizubringen. Den Kindern wird erklärt, dass ein gesunder Respekt vor Hunden gut ist und dass nicht alle Hunde Schosstiere sind, die sich jederzeit problemlos streicheln lassen.Ihnen wird auch gezeigt, dass die Hunde anders auf bestimmte Situationen reagieren als Menschen. Die Kinder lernen auf spielerische Art und Weise bestimmte Verhaltensregeln (z. B. still stehen und nicht wegrennen, einen Hund nicht beim Fressen stören). Ihnen wird auch klar gemacht, dass einige Hunde besser erzogen und andere von ihrer Art oder Haltung her aggressiver sind und dass man es einem Hund nicht ansieht, ob er freundlich ist oder nicht.Die Berner Gruppe von «Prevent a Bite» wird durch den Berner Tierschutz finanziert. In anderen Kantonen wird «Prevent a Bite» zu einem Teil des Kantonalen Veterinäramtes oder wird von lokalen Tierschutz- vereinen unterstützt. Andere arbei-ten auf freiwilliger Basis oder mit Unterstützung der Schulen, wenn s ie keine Finanzierung finden konnten. im

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