Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Stimmvolk will keinen Sprung ins Ungewisse

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Ein weiser Entscheid»: So kommentierte der Freiburger SP-Präsident Benoît Piller das klare Nein des Schweizer (76 Prozent) und des Freiburger (75 Prozent) Stimmvolks zur Vollgeld-Initiative. «Die Folgen wären weitreichend gewesen, etwa Mietzinserhöhungen oder Infla­tion.» Piller mahnte aber, dass das Abstimmungsergebnis kein Blanko-Scheck für die kommerziellen Banken sei: «Sie müssen weiter ihre Reserven bilden.»

«Es hätte nichts gebracht, sondern im Gegenteil sogar Chaos angerichtet», kommentierte SVP-Präsident Ruedi Schläfli den Entscheid gegen die Vollgeld-Initiative. Die SVP hatte zusammen mit der CVP und der FDP kurz vor der Abstimmung auf kantonaler Ebene noch gegen die Vorlage mobil gemacht. Da fast niemand im Kanton für die Vorlage einstand, habe die bürgerliche Kampagne aber wohl keine Auswirkung auf den Nein-Anteil gehabt, so Schläfli.

CVP-Fraktionschef Hubert Dafflon wies darauf hin, dass die Vollgeldinitiative schwer zu verstehen war. «Im Zweifelsfall stimmt das Volk dann eher Nein.» Laut Dafflon habe man über eine Lösung abgestimmt, wo eigentlich gar kein Problem bestehe.

Für FDP-Vizepräsidentin Isabelle Portmann ist das Abstimmungsergebnis ein Bekenntnis zum Liberalismus. «Das Bankensystem funktioniert in de Schweiz ja gut.»

Gemäss Bruno Marmier, Präsident der Grünen, hätte ein Ja einen Sprung ins Ungewisse bedeutet. Es sei gut gewesen, das Thema anzusprechen, aber um eine Bankenkrise zu verhindern, tauge der Vorschlag nicht.

uh

Mehr zum Thema