Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«Storchenäscht» feiert Geburtstag

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Lukas Schwab

In der Kinderkrippe «Storchenäscht» im Gerbestock in Kerzers herrscht Hochbetrieb: Die Kinder nutzen den rund 250 Quadratmeter grossen Garten bei herrlichem Sonnenschein als Spielplatz. Silke Günzburger-Hössle, Präsidentin der Kinderkrippe, beobachtet das Treiben. Sie war es, die vor zehn Jahren die Initiative ergriff und die Gründung der Krippe vorantrieb. «Ich hatte damals selber zwei kleine Kinder und wollte ihnen soziale Kontakte ermöglichen», erzählt die ausgebildete Erzieherin. In Kerzers habe es aber damals nichts gegeben. «Deshalb habe ich die Gründung einer Krippe initiiert.»

Schwieriger Beginn

Der Beginn sei schwierig gewesen, es fehlte an Unterstützung und an geeigneten Räumen. «Wir wurden aber in Wileroltigen doch noch fündig», sagt Günzburger-Hössle. Im alten Bären fanden sie und ihr Team ein kleines Paradies und die Unterstützung der Besitzerfamilie. Im September 2002 konnte die Krippe mit 14 angemeldeten Kindern eröffnen. Doch der erste Schock folgte sogleich: Ende 2002 trat ein Gesetz in Kraft, wonach nur Krippen in den Genuss von Bundesgelder kommen, die nach dem 1. Februar 2003 gegründet wurden. «Wir waren geschockt, hätten wir das gewusst, hätten wir mit der Eröffnung zugewartet.» Der Betrieb lief dennoch gut an und nach wenigen Monaten war die Krippe zu 80 Prozent ausgelastet. Zudem konnte eine Vereinbarung mit der Gemeinde Kerzers geschlossen werden, welche die Beteiligung an den Betreuungskosten der Eltern regelte.

Ende 2003 folgte mit der Aufnahme in den Schweizerischen Krippenverband (heute Kitas) ein erster Höhepunkt. «Das war ein Qualitätssiegel und wir waren fortan ein anerkannter Lehrbetrieb.» Seither bildet das Storchenäscht regelmässig Lernende aus.

Im Jahr 2009 zog die Krippe nach Kerzers um: Weil die Vermieter in Wileroltigen ihr Haus verkaufen wollten, suchte die Krippe einen neuen Standort und wurde im Gerbestock fündig. «Anfang 2009 konnten wir den Betrieb mit neu 16 Plätzen pro Tag aufnehmen.»

Heute ist die Krippe mit rund 50 Kindern praktisch zu hundert Prozent ausgelastet. «Es gibt eine kleine Warteliste», sagt Krippenleiterin Angèle Rudaz. Finanziell ist der Betrieb selbsttragend. «Wir finanzieren uns über die Betreuungseinnahmen und Spenden», so Günzburger-Hössle. Nur im schwierigen Jahr 2005 wurde ein Defizit von der Gemeinde und der Loterie Romande gedeckt.

Endgrösse erreicht

«Wir sind Schritt für Schritt gewachsen und langsam grösser geworden», sagt Silke Günzburger-Hössle im Rückblick. Nun habe die Krippe ihre Endgrösse erreicht und laufe gut. «Deshalb ist es ein guter Zeitpunkt für meinen Rücktritt.» An der Feier vom Samstag stellt sie ihren Nachfolger Stefan Schneider vor. Günzburger-Hössle war seit der Gründung Präsidentin und in den ersten fünf Jahren auch Krippenleiterin. «Nun will ich mich neu orientieren.»

Der Spielplatz des «Storchenäschts»: Seit 2009 ist die einzige Kinderkrippe in Kerzers im Gerbestock untergebracht.Bild Aldo Ellena

Fest: Clown und Ballonwettbewerb zum «Storchenäscht»-Jubiläum

Am Samstag feiert die Kinderkrippe «Storchenäscht» in Kerzers ihren zehnten Geburtstag mit einem Fest. Im Garten des Gerbestocks, wo die Krippe zu Hause ist, findet um 11 Uhr die offizielle Feier mit einem Rückblick auf die zehnjährige Geschichte statt. Danach stehen für die Besucherinnen und Besucher der Grill und das Salatbuffet bereit. Zumindest bei den Kindern dürfte Clown Fulvio der Stargast sein: Er gibt um 13 Uhr und um 14.30 Uhr Vorstellungen. Zudem können die Kinder am Fest unter Anleitung des Storchenäscht-Teams T-Shirts bedrucken. Zum Abschluss des Festes werden um 15.15 Uhr gleichzeitig alle Ballons des Ballonwettbewerbes fliegen gelassen.luk

Kinderkrippe «Storchenäscht», Gerbegasse 14, Kerzers. Sa., 2. Juni, 11 bis 16 Uhr. Infos unter: www.krippe.ch

Mehr zum Thema