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Strandfeeling auf dem Schulhausdach

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Schadenfreude ist gewiss keine nette Sache. Wenn aber über Auffahrt quasi ununterbrochen darüber berichtet wird, wie sich kilometerlange Autokolonnen durch den Gotthard zu quetschen versuchen, fällt es den Daheimgebliebenen häufig schwer, sich hier und da ein schelmisches Grinsen zu verkneifen. Warum in den Süden reisen, wenn man sich das Strandfeeling mit etwas Kreativität doch nach Hause holen kann? Das werden sich auch die Mitglieder der Kulturkommission Schmitten gedacht haben. Gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und den Verantwortlichen der Jugendarbeit haben sie gestern – pünktlich zum Start der zweiten Sensler Kulturtage – das Dach des Primarschulhauses Gelb zur gemütlichen Strandbar umfunktioniert.

 Sonne, Drinks und Musik

Bei den Besuchern findet die etwas andere Strandparty Anklang: Bereits kurz nach Eröffnung des «Schmitten Beach» herrscht reges Treiben auf dem Kiesdach. Eine Handvoll Jungs und Mädchen im Schulalter betreuen die alkoholfreie Strandbar. Mit geübten Handgriffen mixen sie leckere Drinks, schneiden vorsichtig Limettenscheiben und garnieren damit liebevoll ihre selbst gemachten Kreationen. Auf der Bühne stehen derweil Sängerin Pascale Etter und Gitarrist Yannick Aebischer. Die beiden jungen Musiker verwöhnen ihr Publikum mit Eigenkompositionen und Coverversionen bekannter Pop-Songs. Die Besucher wippen dabei im Takt der Gute-Laune-Rhythmen, nippen an einem «Rio» oder einem «Blue Sky» und geniessen die Aussicht auf das Voralpenpanorama und die untergehende Sonne.

«Für Neuzuzüger hat die Gemeinde bereits einmal einen Anlass auf dem Dach des Schulhauses organisiert», sagt Gemeinderat Olivier Flechtner über den Ursprung der originellen Idee. «Wir fanden, dass die Kulturtage eine tolle Gelegenheit wären, um diesen einmaligen Ort einem breiten Publikum zugänglich zu machen.» Er freue sich, dass die Bevölkerung das Schulhaus so auf eine positive Art und Weise erfahren könne–nachdem das Gebäude in der Vergangenheit wegen seinem erhöhten Investitionsbedarf eher für negative Schlagzeilen gesorgt habe. «Dass auch das Wetter so toll mitspielt, ist natürlich das Tüpfelchen auf dem i.»

Ein Plus für die Region

Einen Open-Air-Anlass auf dem Dach eines Schulhauses zu bestreiten, ist auch für Pascale Etter ein Highlight. «Die Natur, die frische Luft, die gemütliche Atmosphäre – ich geniesse es, unter freiem Himmel zu spielen», sagt die 22-jährige Sängerin. Umso mehr, als es sich beim Auftritt am «Schmitten Beach» für sie um ein Heimspiel handelt. Im Angebot der Sensler Kulturtage sieht die junge Musikerin ein Plus für die ganze Region: «Die Kulturtage verbinden Menschen und geben Künstlern die Möglichkeit, ihre Werke zu präsentieren.» Ausserdem schätze sie, wie vielfältig sich das Angebot mit Konzerten, Ausstellungen und Lesungen gestalte: «Es ist für jeden etwas dabei.»

 «Besonders positiv finde ich, dass anlässlich der Kulturtage sehr gut zum Tragen kommt, über welche Vielfalt und über welches Potenzial wir im Bezirk verfügen», rühmt Olivier Flechtner. «Das setzt auch Impulse für die Zukunft.» Er hoffe daher sehr auf eine Neuauflage. «An Ideen wird es sicherlich nicht mangeln.»

Programm

Handdruckspritzen, Wanderung, E-Bikes

Das Programm von heute:

•Düdingen:«De Seisa na»–Düdinge anno dazumau, Skulpturenpark und Thaddäusheim; 9–19 Uhr. «Wasser marsch!» Inbetriebnahme von drei Handdruckspritzen, Käsereistrasse; 11, 13, 15 und 17 Uhr. Mittagstisch, Konzertlokal Bad Bonn; ab 11.45 Uhr.

•St. Ursen:Wanderung durch das Galterental nach Freiburg, Treffpunkt beim Gemeindehaus; 13.30 Uhr.

•Plaffeien:Eröffnung Erlebnisraum Eisenhorn, Rüttistrasse 49; 9–17 Uhr. Testtage E-Bike, MAHU Sportgeschäft; 9–16 Uhr.

•St.Silvester:Konzert Cosmopoets, z’Pub, 21.30 Uhr.mz

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