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Synodalpräsident der Reformierten tritt zurück

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Im Rahmen der Synode der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg am Mittwochabend in Grangeneuve kündigte Frédéric Noyer, Präsident der Synode, laut einer Mitteilung seinen Rücktritt aus beruflichen Gründen per Herbst dieses Jahres an. Bis zu diesem Zeitpunkt werde eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger gesucht. Noyer stammt aus Bas-Vully und war im November 2011 ins Präsidium gewählt worden.

Ziel: Papierlose Ratssitzung

Die Mitglieder der Synode erhielten Informationen über das Projekt «Papierlose Synode». Die Freiburger Kantonalkirche habe das Ziel, die erste in der Schweiz zu sein, welche Informationen im Vorfeld der Synoden nicht mehr auf Papier, sondern elektronisch auf der Homepage zum Abruf bereitstelle. Der Internetauftritt sei zu diesem Zweck überarbeitet worden.

An der Synode seien zudem Wahlen und Ernennungen durchgeführt worden. Die Pfarrerinnen Kathrin Reist (Murten) und Tanja Guillaume (Freiburg) sei einstimmig in den Kirchendienst aufgenommen worden. Beide seien schon seit einer Weile im Pfarramt ihrer Kirchgemeinden tätig. Während Reist sich in Murten vor allem um Kinder, Jugendliche und Familien kümmere, sei Guillaume für die akademische Seelsorge an der Universität Freiburg tätig und im Palliativbereich aktiv.

Als neue Mitglieder der Synode seien vereidigt worden: Ursula Schmutz-Krebs (Kirchgemeinde Bösingen), Estelle Zbinden (Cordast), Urs Stettler (Kerzers), Vanessa Lagier (Romont), Elsbeth Krebs (St. Antoni), Alfred Berger (Rechthalten) sowie Marlène Baumann (Châtel-St-Denis). Ausserdem seien Willy Niklaus, der deutschsprachige Vertreter der Behindertenseelsorge, und Sarah Badertscher, die neue Verantwortliche für die Fachstelle Bildung, vorgestellt und Francesca Farrow, Diakonin in Môtier, in die Rekurskommission gewählt worden.

500-Jahre-Jubiläum

Die Kantonalkirche wird laut der Mitteilung das Gedenken an den Thesenanschlag von Martin Luther an das Kirchentor von Wittenberg vor bald 500 Jahren gebührend feiern. Dafür werde eine Koordinationsgruppe einberufen. Es werde ein kantonaler Kirchentag organisiert. Zudem nähmen sich die Freiburger Reformierten der Aufgabe an, über 40 Thesen zu diskutieren, welche der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) für das Reformationsjubiläum formuliert hat. Neben der Synode sollen sich auch die Kirchgemeinden an den Diskussionen beteiligen.

Der Merlacher Pfarrer Andreas Hess habe mit Hinweis auf die hitzige Debatte um das zukünftige Asylzentrum Guglera in Erinnerung gerufen, dass die Kirche Menschen in der Kälte Wärme spenden solle und dass Kirchenglocken nicht zum Protest und zum Schüren von Emotionen läuten dürften, sondern zum Gebet. fca

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