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Talman Ensemble und Gustav vereint auf der Equilibre-Bühne

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Kann man den andern helfen, wenn es einem selber schlecht geht? Diese Frage steht im Mittelpunkt von Laura de Wecks Werk «Für die Nacht». Vier Menschen treffen sich zu nächtlicher Stunde im Haus eines Kranken: Ein todkranker Vater (Niklaus Talman), dessen depressiver Sohn (Dani Mangisch), eine Pflegerin, die gerade von ihrem Freund verlassen wurde (Katharina Bohny) und ein einsamer, obdachloser Penner (Luc Spori). Sie sprechen über das, was sie verloren haben: über die Gesundheit, die Lebensfreude, die Liebe, die Existenz. Kurzum über das, was ein geglücktes Leben ausmacht. Jeder von ihnen sucht Trost und Mitleid. Und es ist der Todkranke, der die andern aufruft, «verdammt noch mal glücklich zu sein». Eine düstere Angelegenheit, würde man meinen. Ist es aber nicht, betont Niklaus Talman gegenüber den FN: «Aus der Tragik der Figuren ergibt sich immer wieder eine Situationskomik, so dass es durchaus auch etwas zu lachen gibt.»

Was dem Stück eine besondere Note verleiht, ist die Livemusik von Gustav. Auf einer Kalimba, einem einfachen Instrument, das nur ein paar Töne hervorbringt, unterstützt Gustav den Rhythmus des Stückes. Die Werke von Laura de Weck sind stets von einer rhythmischen, melodischen Sprache geprägt. Diesem Aspekt wird die Aufführung mit gesprochenen Solo- und Chorpassagen gerecht. Das Talman Ensemble hat «Für die Nacht» im April 2016 in der Aula der Universität Freiburg uraufgeführt und zeigt es jetzt erneut im Rahmen des Abonnementsprogramms des Vereins «Theater in Freiburg.

il

 

Equilibre, Freiburg. Do., 14. Dezember, 19.30 Uhr. Tickets bei Freiburg Tourismus (026 350 11 00), an der Abendkasse oder unter www.theaterinfreiburg.ch.

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