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Taskforce gegen Graffitis und Tags

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«Tags und Graffitis erzeugen ein Gefühl der Unsicherheit»: Dies sagte Jacques Meuwly von der Freiburger Kantonspolizei gestern vor den Medien. Darum sei es der Polizei ein Anliegen, dass versprayte Mauern so schnell wie möglich gereinigt würden.

Letztes Jahr gingen mehr als 500 Strafanträge wegen Tags und Graffitis ein, dies vor allem in der Stadt Freiburg und der näheren Agglomeration. «Wir fanden mehr Tags und Graffitis als in den Vorjahren», sagte Corinne Overney. Wie viele Strafanträge es in den Vorjahren gegeben hatte, konnte sie nicht sagen. «Wir haben jedoch gesehen, dass deutlich mehr Mauern versprayt wurden.» Deshalb hat die Kantonspolizei eine Taskforce gegründet, deren Leitung Overney übernahm. Drei Mitarbeitende standen ihr zur Seite.

Die Taskforce hat zwischen September und Januar ermittelt. Sie fasste die mehr als 500 Anzeigen zu 350 Anzeigen zusammen und konnte in 170 Fällen–also bei rund der Hälfte–eruieren, wer hinter den Sprayereien stand: 29 Personen waren für diese 170 Tags und Graffitis verantwortlich, 17 Minderjährige und zwölf Erwachsene. «Es waren alles Männer zwischen 13 und 25 Jahren», sagte Overney; «Frauen waren keine dabei.» Zudem waren alle Schweizer; viele betrachteten sich als Künstler. «Als Motivation gaben sie an, ihr Revier markieren oder eine politische Botschaft anbringen zu wollen–oder sie suchten den Adrenalinkick», sagte Overney. «Viele konnten aber nicht genau sagen, warum sie das getan hatten.»

Die Taskforce, die unterdessen wieder aufgelöst wurde, hat die Dossiers der 29 mutmasslichen Täter dem Jugendgericht und der Staatsanwaltschaft übermittelt. Sie müssen sich wegen Sachschadens verantworten–die kleinste Summe beträgt 150 Franken, die höchste 200 000 Franken. Einige werden zudem wegen Drogenkonsums angezeigt.

Die Prävention

Weil vor allem im Stadtfreiburger Altquartier viel gesprayt wurde, hat die Polizei die Schülerinnen und Schüler der Gewerblichen und Industriellen Berufsfachschule, die im Quartier liegt, mit Flugblättern über die Konsequenzen des Sprayens aufgeklärt: Es droht eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Zudem kann es sein, dass der Täter für den Sachschaden aufkommen muss.

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