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Temporäre Lösung für das Tremplin in der Stadt Freiburg gefunden

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2023 könnte das Bauprojekt der Rechtswissenschaftlichen Fakultät starten, erklärt der Staatsrat. Vom Grossen Rat hat er am Freitag den Auftrag erhalten, sehr bald einen neuen Standort für die Stiftung Tremplin vorzustellen.

Nachdem sich lange nichts tat, soll es nun schnell gehen. Spätestens im Frühjahr 2023 soll die Stiftung Tremplin, die sich nahe dem Bahnhof Freiburg um Suchtkranke kümmert, in andere Räumlichkeiten zügeln. Dann wäre das Areal parat für das neue Gebäude der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität und einen Baustart noch im selben Jahr. So skizziert der Staatsrat den Ablauf in seiner Antwort auf einen Auftrag von zehn Grossräten. Diese verlangten, dass die Kantonsregierung dem Projekt beim Thierryturm oberste Priorität einräumt. Mit 99 Ja-Stimmen und einer Enthaltung stimmte der Grosse Rat dem Auftrag am Freitag zu.

Falls die neuen Räumlichkeiten im Frühjahr 2023 noch nicht bezugsfertig sind, solle es für das Tremplin eine Zwischenlösung geben an der Zeughausstrasse (Route des Arsenaux), so der Staatsrat. Das Gebäude Nummer 16 werde noch bis Ende Jahr vom Amt für Bevölkerungsschutz und Militär genutzt. Anschliessend sollten Teile davon für die Bedürfnisse der Stiftung hergerichtet werden. Die Kosten werden derzeit ermittelt.

«Stillstand beenden»

Dass es nun vorangehen soll mit den neuen Räumlichkeiten für die Stiftung Tremplin und für die Rechtswissenschaftliche Fakultät, begrüssten am Freitag im Grossen Rat alle Parteien und drängten auf eine schnelle Umsetzung.

«Es besteht ein ernst zu nehmendes Risiko, dass die Ausstrahlung der Universität schmilzt wie Schnee in der Sonne», sagte Sébastien Dorthe (FDP, Matran). «Beenden wir den Stillstand.» Er sei erfreut, dass die Kantonsregierung die Botschaft verstanden zu haben scheine.

Achim Schneuwly (SVP, Oberschrot) sprach von unbefriedigenden Räumlichkeiten in der Uni und einem damit verbundenen Wettbewerbsnachteil. «Es ist unbegreiflich, dass bis heute kein Grundstück für das Tremplin gefunden wurde.» Seit 2009 wisse man, dass die Stiftung einen neuen Standort benötige.

Die Mitarbeitenden des Tremplin würden eine tolle und wichtige Arbeit machen, sagte Solange Berset (SP, Belfaux), die Mitglied des Stiftungsrats ist. Das Tremplin könne schnell umziehen, sobald ein neuer Standort bereit sei.

Fehlendes Fakultätsleben

Antoinette de Weck (FDP, Freiburg), Präsidentin des Senats der Uni, wies darauf hin, dass die Rechtswissenschaftliche Fakultät auf verschiedene Standorte in der Stadt verteilt sei und so kein Fakultätsleben entstehen könne. Freiburg stünde im Wettbewerb mit den Universitäten von Bern, Lausanne, Basel oder Luzern, wo in der Vergangenheit stark in neue Infrastrukturen investiert worden sei.

Es handle sich um ein hyperwichtiges Dossier, aber der Wille, vorwärts zu gehen, habe gefehlt, so Christian Ducotterd (Die Mitte, Grolley). Sein Parteikollege Bertrand Gaillard (La Roche) bewertete die Antwort des Staatsrats als Lichtblick, doch sei die Planung nicht sehr ehrgeizig. Es sollte schneller gehen.

Für Bertrand Morel (Die Mitte, Lentigny) ist mit dem Auftrag aus dem Grossen Rat ein grosser Schritt gemacht worden, aber es gebe noch viel zu erledigen. «Wir sollten keine Zeit verlieren.»

Etappen bis 2023

Weil es jetzt eine Übergangslösung für das Tremplin gebe, könne der neue, definitive Standort besser vorbereitet werden, sagte Staatsrat Jean-François Steiert (SP). Die nächsten Schritte, die parallel zu den Verhandlungen mit der Stiftung durchgeführt werden, seien: Fertigstellung des Uni-Projekts auf der Grundlage des Wettbewerbs von 2014 bis Ende Jahr; öffentliche Auflage im Jahr 2022; Erlangung der Baubewilligung bis Ende 2022; Ausschreibungen und Ausführungsprojekt bis Anfang 2023.

Reaktionen

Das Tremplin will erst zügeln, wenn die definitive Lösung da ist

Die neuen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Stiftung Tremplin und dem geplanten Uni-Gebäude bewertet Hubert Stöckli, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, als sehr erfreulich. «Die Politik hat das Anliegen der Petition aufgenommen und arbeitet mit grossem Elan auf das Projekt hin.» Die Fakultät sei immer daran interessiert gewesen, dass eine gute Lösung für das Tremplin gefunden werde. «Wir sind überzeugt von der Arbeit, die dort geleistet wird.»

Cédric Fazan, Direktor der Stiftung Le Tremplin, zeigt sich auf Anfrage erleichtert darüber, dass es bei der Suche nach einem neuen Standort vorangeht. «Seit über 20 Jahren wissen wir, dass wir wegmüssen. Aber niemand will uns als Nachbarn haben. Es ist nicht, dass wir nicht zügeln wollen – wir können nicht.» Die Stiftung benötige neue Räumlichkeiten. Die bisherigen seien zu klein und veraltet.

Petition löste Blockade auf

Der Direktor betont, dass das Tremplin sein Einverständnis für den Umzug ins Provisorium an der Zeughausstrasse erst geben werde, wenn auch klar sei, wie die definitive Lösung aussehen wird. Eine Wiederholung der aktuellen Situation – das Tremplin als Hindernis für ein anderes Projekt – wolle er vermeiden.

Die Petition von Dozierenden, Studierenden und Mitarbeitenden der Universität habe auch er unterzeichnet. «Sie ermöglichte es, die blockierte Situation zu lösen.» Zudem habe die Petition verlangt, dass zugunsten des Tremplin gehandelt werde. «Das war neu.» jmw

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