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Tête-à-Tête von Post und Gemeinden

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Autor: walter buchs

Auf Einladung der Freiburger Volkswirtschaftsdirektion hat am Montagabend eine Aussprache zwischen der Postführung und Vertretern derjenigen Gemeinden stattgefunden, deren Poststelle in nächster Zeit überprüft wird (FN vom 16. April und 23. Mai). Es ist schweizweit die erste solche Veranstaltung, zu der Staatsrat Vonlanthen eingeladen hatte.

«Mit einer solchen Vermittlung können wir einen Beitrag zu vernünftigen Lösungen leisten, für die viele Gemeindevertreter durchaus offen sind», stellte der Volkswirtschaftsdirektor den FN gegenüber fest. An der Veranstaltung betonte er, dass es in der Verantwortung der Gemeinden liege, den Kontakt zur Post zu suchen, wobei der Staatsrat ihnen «gegebenenfalls unterstützend zur Seite stehen werde».

Für einige der betroffenen 37 Freiburger Gemeinden zeichneten sich bereits befriedigende Lösungen ab, heisst es in einer Medienmitteilung der Volkswirtschaftsdirektion vom Mittwoch (siehe Kasten). Zudem habe die Postführung das Versprechen abgegeben, dass mit allen betroffenen Gemeinden in bilateralen Gesprächen nach Alternativen gesucht und dass spezifische regionale Gegebenheiten gebührend berücksichtigt werden.

Die rund 20 anwesenden Gemeindevertreter brachten ihre Befürchtungen gegenüber einem Leistungsabbau zum Ausdruck. Insbesondere abgelegene Ortschaften wären dabei sogar in ihrer Existenz bedroht. Ihnen gab der Verwaltungsratspräsident der Post, Claude Béglé, laut Medienmitteilung «ein ausdrückliches Bekenntnis zum Universaldienst ab» und unterstrich, dass die «Postversorgung auch künftig flächendeckend aufrechterhalten wird».

Patrick Salamin, Leiter Poststellen und Verkauf sowie Mitglied der Konzernleitung der Post, wies darauf hin, dass alle betroffenen Gemeinden das Recht haben, von einer unabhängigen Kommission angehört zu werden. Diese Kommission wurde vom eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) eingesetzt und amtet als Schiedsgericht.

Zusicherungen

Laut Salamin werden die Empfehlungen dieser Kommission von der Post als verbindlich akzeptiert. Er betonte zudem, dass keine Schliessung von Poststellen ohne ein gleichzeitiges Alternativangebot erfolgen werde. Dem Staatsrat versicherte er in diesem Zusammenhang ebenfalls, dass keine Entlassungen erfolgen werden. Wie es in der Medienmitteilung abschliessend heisst, war die lebhafte Diskussion «von gegenseitigem Verständnis» geprägt.

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