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+ Therese Schaller, Bern

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Geboren am 29. Mai 1950, ist Therese Schaller in der Lischera aufgewachsen. In einer Zeit also, in der im Vergleich zu heute vieles nicht selbstverständlich war. Den ersten Fernseher zum Beispiel gab es in der Familie mit acht Geschwistern – fünf Brüder und drei Schwestern–erst, als Therese Schaller aus der Schule war. Für den langen Schulweg gab es kein Velo – und erst recht keinen Schulbus.

Selbstverständlich war es aber für sie und ihre Geschwister, schon von Kindsbeinen an im Haushalt, im Garten oder sonst ums elterliche Haus Hand anzulegen. So entwickelte sie eine überaus grosse Hilfsbereitschaft. Wo es Hilfe brauchte, war sie zur Stelle.

Im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit zog es Therese Schaller nach Bern, wo sie in der Metzgerei Grunder als Fleischverkäuferin und später im administrativen Bereich bei der Ruag AG eine langjährige, kompetente und treue Mitarbeiterin war. Dies bewog sie dazu, bereits in jungen Jahren ihren Wohnsitz nach Bern zu verlegen, wo sie mit ihrer liebenswürdigen und bescheidenen Art rasch ein reiches Beziehungsnetz aufbauen konnte, in dem sie sich wohlfühlte.

Ihre Verbundenheit zu Bösingen hat sie trotzdem nie verloren. Insbesondere besuchte sie regelmässig das elterliche Haus in der Lischera, wo ihr auch nach dem Tod der Eltern in den Jahren 1976/77 stets ihr eigenes Zimmer inklusive Familienanschluss offen stand. Hier war es auch, wo sie seit Beginn ihres Krebsleidens vor neun Jahren zwischendurch und gegen Ende des letzten Jahres ganz intensiv bei Rita und Hermann Schaller-Huber Halt fand und hingebungsvolle Betreuung geniessen durfte. Nach einem erneuten Spitalaufenthalt im Dezember wurde die Einlieferung ins Pflegeheim Tilia in Ittigen unvermeidbar. Hier kümmerte sich ein professionelles Team rührend um die nötige Palliativpflege. Trotz zunehmender Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes waren ihr dort interessante Momente vergönnt. Ganz besonders freute sie sich über die zahlreichen Besuche von Verwandten und Bekannten von nah und fern. Egal ob für einen kurzen Spaziergang im Rollstuhl, einen gemeinsamen Kaffee, ein Gespräch oder in den letzten Wochen ganz einfach für ein stilles Händehalten und Mitfühlen. Am 22. Juni nun durfte sie friedlich einschlafen und wurde so von ihrem langen, geduldig ertragenen Leiden erlöst. Eing.

 

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