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Titel-Premiere für Sophie Jubin

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Es war ein Kampf auf Biegen und Brechen, den sich die besten Freiburger Geräteturnerinnen am Samstag bei den Freiburger Meisterschaften in Domdidier lieferten. In der höchsten Kategorie  7 lagen am Ende nur 0.15  Punkte zwischen der Siegerin Sophie Jubin (FSG Freiburg) und der Zweitplatzierten Pascale Epper (Domdidier).

Spannendes Duell um Gold

Epper überzeugte an den Schaukelringen mit der Tagesbestnote (9.40) und erturnte sich dadurch vier Zehntel Vorsprung auf Jubin. Allerdings patzte die Lokalmatadorin am Boden (8.85) und büsste ihr Polster wieder ein. So fiel die Entscheidung am Sprung und am Reck, wo die technisch stärkere und explosivere Sophie Jubin 0.10 beziehungsweise 0.05 Punkte besser war. Die 21-Jährige, die an der Universität Freiburg Sport studiert, feierte damit ihren ersten Meistertitel auf höchster Stufe. Titelverteidigerin Pascale Epper musste sich mit Silber zufrieden geben.

Bronze ging an Rahel Hottinger (FSG Freiburg), die am Boden mit einer schwierigen und sauber geturnten Übung entzückte und dafür mit der Tageshöchstnote von 9.45 belohnt wurde. Am Reck turnte die Silbermedaillengewinnerin des Vorjahres die Übung mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad und zeigte als Einzige beim Abgang einen Salto. Allerdings leistete sich Hottinger einige technische Unsauberkeiten und erhielt mit 8.45 eine verhältnismässig tiefe Note, was sich im Kampf um Rang zwei rächte. Mit 0.70 Punkten war ihr Rückstand auf Silber doch beträchtlich.

Erfolgte Wachtablösung

Hatten jahrelang die Geräteturnerinnen aus Bulle die kantonalen Wettkämpfe dominiert, so hat inzwischen die FSG Freiburg den Greyerzern den Rang abgelaufen. Von den zwölf Medaillen, die am Samstag in Domdidier insgesamt vergeben wurden, gingen sieben an den Stadtverein. Bulle musste sich mit der vergleichsweise bescheidenen Ausbeute von drei Auszeichnungen zufriedengeben. Gründe für die Verschiebung der Kräfteverhältnisse gibt es einige. Zum einen hat der Zusammenschluss der beiden Turnvereine Freiburgia und Fribourg-Ancienne zum FSG Freiburg für neuen Schwung gesorgt. «Die Fusion ging im letzten September über die Bühne, allerdings arbeiten wir schon länger zusammen», sagt Trainer Denis Probst. «Dass wir Synergien nutzen und unsere Kräfte in einem Verein bündeln, zahlt sich aus.» Zudem habe man die Anzahl Trainings erhöht und stehe nun mindestens dreimal pro Woche in der Halle, nennt Probst einen weiteren Grund für den Aufschwung von Freiburg. «Und natürlich kommt uns auch zugute, dass es in Bulle zuletzt einige Rücktritte von starken Turnerinnen gegeben hat.»

In der Kategorie 7 profitierten die Medaillengewinnerinnen davon, dass mit Léa Glannaz und Oria Bersier zwei starke Turnerinnen aus Bulle nicht am Start waren. Glannaz – sie hat in den vergangenen drei Jahren stets den Sprung aufs Podest geschafft – und Bersier, die Freiburger Meisterin von 2016, haben im letzten Dezember ihre Karriere beendet.

Lunghis Vielseitigkeit

Dominant trat die FSG Freiburg auch in der Kategorie 5 auf. Anaïs Lunghi, die mit starken Auftritten an allen Geräten ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellte, holte sich mit 37.90 Punkten überzeugend den Titel. Ihre Vereinskollegin Johanna Chatagny büsste als Zweite 1.40 Punkte ein; Lisa Seydoux (FSG Bulle) lag als Bronzemedaillengewinnerin bereits 1.90 Zähler zurück.

Immerhin durfte Bulle dank Gaëlle Dupont den Sieg in der Kategorie 6 für sich beanspruchen. Gaëlle Dupont (Ursy Gym) entschied das Duell um Silber gegen Axelle Suter (FSG Freiburg) für sich und unterstrich mit einem Sprung, der nahe an der Perfektion war (9.85 Punkte), dass das turnerische Niveau in den letzten Jahr stetig gestiegen ist.

Geräteturnen

Raphaël Stauffacher ist Freiburger Meister

An den Freiburger Meisterschaften im Geräteturnen verlief der Wettkampf in der höchsten Kategorie 7 der Männer spannend. Nur 0.25 Punkte lagen zwischen dem Sieger Raphaël Stauffacher (FSG Domdidier) und dem Drittplatzierten Dylan Bovet (Ursy Gym). Obwohl Gaetan Deschenaux (Romont) in drei von fünf Geräten (Boden, Barren, Reck) besser war als der Sieger, fehlten ihm am Ende zwei Zehntel zu Gold. Den entscheidenden Rückstand holte er sich im Sprung, wo er mit 8.55 Punkten die schlechteste Note aller acht Teilnehmer erhielt.

Der 28-jährige Stauffacher vervollständigte mit dem Gewinn von Gold seinen Medaillensatz. Im Vorjahr hatte er Silber gewonnen, im Jahr 2015 Bronze.ms

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