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Tourismusstrukturen unter der Lupe

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Die Tourismusbüros in den Regionen des Freiburger Tourismusverbandes haben fast alle ein anderes Informatiksystem. Wenn in einem Büro ein Mitarbeiter einen Social-Media-Beitrag verfasst, dann weiss man in einer anderen Region oft nichts davon. Und die Kompetenzen der Mitarbeitenden würden in ihrer jetzigen Funktion zu wenig genutzt.

Diese und weitere Feststellungen haben zwei Beratungsbüros bei der Analyse der Strukturen des Tourismusverbands und der sieben regionalen Organisationen gemacht. Sie haben dazu 91 Interviews geführt. Und sie haben nun 49  Massnahmen ausgearbeitet, um die diversen Einheiten besser zu vernetzen und die Strukturen effizienter zu gestalten.

Diese Ausgangslage wurde gestern am 11. Rendez-vous Pro Tourism vor 160 Fachleuten in Grangeneuve vorgestellt.

«Die Phase mit der Bestandesaufnahme haben wir hinter uns, jetzt geht es an die Umsetzung», so Pierre-Alain Morard, Direktor des Freiburger Tourismusverbandes, gegenüber den FN. «Dazu braucht es Zeit, Geld und eine Organisation.» Als Zeitrahmen sieht er eine Dauer von rund zwei Jahren, und für die Umsetzung rechnet er mit 1,2 Millionen Franken. Für die Finanzierung hat der Tourismusverband eine Anfrage an Innotour gerichtet, eine Einheit des Staatssekretariats für Wirtschaft zur Förderung von Innovation, Zusammenarbeit und Wissensaufbau im Tourismus. Innotour soll die Hälfte beitragen, die andere Hälfte würde durch Arbeitsstunden geleistet. Schon die Analyse des Istzustandes hat Innotour mitfinanziert.

Die Organisation zur Umsetzung muss nun auf die Beine gestellt werden, so Morard. Er ist der Meinung, dass die Büros, welche die Erhebung vorgenommen und Massnahmen ausgearbeitet haben, auch bei der Umsetzung involviert sein sollen. Dabei handelt es sich einerseits um M&BD Consulting sowie um die Marketingagentur Schmid Pelli & Partner. Zu ihr gehört Jürg Schmid, der frühere Direktor von Schweiz Tourismus.

«Potenzial ist unglaublich»

Noch hat der Tourismusverband die einzelnen Massnahmen, die er Ende August erstmals zu Gesicht bekommen hatte, nicht veröffentlicht. Gemäss Morard gehören aber das Erstellen von Pflichtenheften für alle Mitarbeitenden sowie eine harmonisierte Digitalisierung dazu. «Einige Massnahmen werden schwieriger umzusetzen sein», so Morard. «Gerade wenn sie die lokale DNA betreffen.» Die mandatierten Büros möchten aber keine Konzessionen eingehen. Und Morard betont: «Das Potenzial des Massnahmenplans ist unglaublich.»

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