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Tramper-Rucksack statt eines Rollkoffers

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die letzten Ferien sind wieder einmal toll verlaufen. Mein Rücken hat so gut mitgemacht, dass mein persönlicher Albtraum vom Rollkoffer nicht mehr aktuell ist. (Vielleicht erinnern Sie sich an ein FN-Übrigens vor drei Jahren, in welchem ich geschrieben hatte: «Rollkoffer sind das Feindbild eines Rucksackreisenden schlechthin.»)

 

 Ja, ein Rucksack am Rücken ist für mich Freiheit sowie die Chance, nicht jeden Tag verplanen zu müssen. So falle ich auch nicht so negativ auf, wie wenn ich rollend durch die gepflasterten Gassen ginge. Kein Geholper und Gepolter. Kein ohrenbetäubendes Güterzuggeräusch. Wegen dieser Ruhestörung meinerseits habe ich mich in jeder Fussgängerzone geschämt. Das ist vorüber. Und keine weibliche Begleitung muss mehr meinen Koffer in den zweiten Stock hinauftragen, während ich verlegen um halbherzige Erklärungen ringe.

 

 Aus meiner Sicht ist so ein Tramper-Rucksack extrem flexibel:

• Trotz Sack und Pack kommt man überall hin, kein Stillstand beim Ein- und Aussteigen in den Zug oder unten an Treppen. Notfalls geht’s auch auf einem Velo vorwärts oder eine Leiter hoch. Mach das mal mit Rollkoffer!

• Klar schränkt ein Rucksack manchmal ein. Aber so oder so ist eine Ferienreise eine Anhäufung von Entscheidungen und Einschränkungen. Alles wird man nie können. Hemden, die gebügelt werden müssten, bleiben daheim. Dieser Entscheid ist mir schon mal abgenommen.

• Mein grosser Rucksack ist voller Emotionen. Wir haben schon Dutzende von Reisen gemeinsam erlebt. Der könnte ein Buch schreiben. Und er freut sich jedes Mal wie ein schwanzwedelndes Haustier vor dem Spaziergang, wenn ich ihn von seinem Fach oben im Schrank runterhole. Das kommt ja nicht alle Tage vor. Beim Hund übrigens auch nicht.

• Ach ja. Sie kennen meinen Tramper möglicherweise aus dem Showbusiness. Im Falli-Hölli-Theater durfte er zwei Sommer lang mit dem jungen Michael Schafer in den Himalaya reisen. Er war jeweils vor seinen Auftritten extrem aufgeregt, lässt aber alle seine Fans auf diesem Weg herzlich grüssen.

 

 Offenbar haben noch andere Herumreisende von den Vorzügen eines Rucksacks gehört. Nur wissen sie nicht mehr, wie man ihn braucht. Wie hab ich mich amüsiert, als ich zwei Touristen ihren Rucksack vor sich auf den Armen herumtragen gesehen habe. So hat man dann wohl weder das Fünfi noch das Weggli – also müde Arme und Rückenweh.

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