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Ueberstorf belohnt sich mit Punkt

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Die Heimstätte des Neuenburger Fussballclubs Colombier weist mehrere Besonderheiten auf: So befinden sich die Kabinen im Stade des Chézards im ersten Stock. Dieselbe Treppe wie die Spieler benutzten am Samstagnachmittag auch die Ueberstorfer Supporter, welche ihrem Verein ans nördliche Ufer des Neuenburgersees nachgereist waren. Ebendiese Sensler Fans waren es, die während der Partie auf ihrem Balkonplatz die in luftiger Höhe angebrachten Werbebanden strapazierten: Wiederholt verliehen sie durch Hämmern ihrer Wut über Entscheidungen des Schiedsrichtertrios Ausdruck. Nach Abpfiff war es dann aber Colombier-Coach Christophe Caschili, der das Blech mit einem wütenden Tritt einer Belastungsprobe unterzog.

Dramatisches Finale

Hauptauslöser von Caschilis Ärger dürfte eine Szene gewesen sein, die den Schlusspunkt der Begegnung markierte: Die Nachspielzeit war bereits mehrere Minuten alt, da zeigte Schiedsrichter Raoul Fernandes auf Anraten einer seiner Linienrichter zur Ecke. «Das war ganz klar kein Corner für uns», gab FCÜ-Trainer Daniel Spicher nachher freimütig zu. Der FC Ueberstorf hatte beim Stand von 0:1 gegen Spielende noch mal alles nach vorne geworfen und nahm das Geschenk dankbar an: Kevin Portmann nutzte die Situation im Zentrum, wo Maxime Brenet den Ball nicht festhalten konnte, und beförderte die Kugel zum Ausgleich unters Netzdach. Kurz darauf war das Remis offiziell, und die Spieler begaben sich aus dem kalten Nieselregen in die warme Kabine. Nebst Wasserdampf drang aus der Gästeumkleide auch laute Feiermusik, während im Allerheiligsten des FC Colombier Totenstille zu herrschen schien: Die Gäste hatten einen wichtigen Punktgewinn verbucht, die Hausherren hingegen waren haarscharf am Dreier vorbeigeschrammt.

Couragierte Ueberstorfer

Über die gesamte Partie gesehen, war der Ueberstorfer Punktgewinn etwas glücklich, aber keineswegs unverdient: Die Senseunterländer waren in der ersten halben Stunde das spielbestimmende Team, das sich wiederholt über die starke rechte Seite in Szene zu setzen wusste. Dabei erzielte es in der Person von Marco Fasel auch einen Treffer, der aber wegen Offside aberkannt wurde (17.). Zuvor hatte auf der Gegenseite bereits der schön freigespielte Marc Nicati eingenetzt. Colombiers Führungstor haftete aber ein Makel an, schliesslich hatte der unsicher wirkende Linienrichter in einer unmittelbar vorangehenden Szene eine Abseitsstellung übersehen.

Ueberstorfs Last-Minute-Ausgleich wurde letztlich dadurch ermöglicht, dass sich die Offensive des Neuenburger Spitzenteams in der zweiten Hälfte äusserst ineffizient präsentierte: Der eingewechselte Muhidin Becirovic wie auch Ismael Santos Lineiro liessen je zwei Topchancen liegen. Dennoch lieferten die Ueberstorfer mit ihrer engagierten und unerschrockenen Spielweise im Duell mit dem Tabellendritten genügend Argumente, um das Fazit ihres zufriedenen Coachs zu untermauern: «Wir können in dieser Liga mit jedem Gegner mithalten.»

Telegramm

Colombier – Ueberstorf 1:1 (1:0)

Stade des Chézards, Colombier. –

100 Zuschauer. – SR: Raoul Fernandes.

Tore: 9. Nicati 1:0; 94. Portmann 1:1.

FC Colombier: Brenet; Vuille, Huguenin, Dzeljadini, Markovic (46. Calani); Santos Lineiro, Caetano Texeira (46. Becirovic), Pitton, C. Ramseyer; Nicati (80. Ba­les­trieri), Freitas Dias (83. Alima).

FC Ueberstorf: Aebischer; Rytz, Hagi, Geissbühler, Boillat; J. Jungo (82. Gross­rieder), Spicher (70. Waeber), Burla, Schneuwly (68. Schorro); Fasel, Portmann.

Bemerkungen: Ueberstorf ohne Sauterel und S. Jungo (verletzt), F. Jungo (2.  Mannschaft) sowie Zurlinden (im Aufbautraining); Colombier ohne Salvi, Zybach und Meyer (verletzt), Obova (krank), Frossard (gesperrt), Da Silva und Moulin (nicht im Aufgebot) sowie Ward (im Ausland) – Verwarnungen: Spicher (25.), Burla (67.), Alima (84.).

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