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Und nun also Whitney Houston

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Leserbriefe

Und nun also Whitney Houston

Autor: «Für immer verstummt» – FN vom 13. Februar

 

Whitney war begnadet. Sie war schön, hatte viel Geld, wurde von vielen bewundert und fast allen geliebt. Und sie hatte eine goldene Stimme. Eine Frau, die einem in das Herz sang. Dann ihr Fall ins tiefe Unglück, in die Misere. Und nun also ihr Tod mit 48 Jahren. Menschen aus ihrem Umfeld machen sich Vorwürfe und sagen, sie hätten sich zu wenig um sie gekümmert. Mag sein. Und welches Umfeld ist dies denn nun? Oder generell gefragt: In welchem Umfeld halten sich denn unsere Rock- und Popsänger und -sängerinnen auf? Welches Menschenbild flimmert uns denn da entgegen?

In welch harter Scheinwelt bewegen sich die Stars und Sternchen, und wie präsentieren sie sich dem meist jungen und wohl eher unkritischen Publikum? Sollten wir nicht einmal ganz klar und deutlich zur Kenntnis nehmen, dass die Rock- und Popkultur versagt? Dass die zur Gitarre und zu den lauten Schlaginstrumenten tanzenden jungen Menschen zum Teil sehr unästhetisch aussehen, unansehnlich bekleidet sind, unhygienisch daherkommen, schreien und brüllen, statt zu singen, sich verrenken, statt zu tanzen, in Lichtshows glitzern, statt in Harmonie zu musizieren, dass Zuschauer und Zuhörer toben, statt zuzuhören – und eben – sich berauschen, statt in sich zu gehen. Musik – ist es Musik? – als Lärm, als blosses Entertainment, als Droge. Da ist der Griff zur Drogendose nicht mehr weit.

Es stünde der Musikbranche für einmal gut an, sich nach neuen Wegen zu erkunden und unseren jungen Menschen neue Musikwerte zu schenken. Todesfälle wie jene von Michael Jackson und Amy Whitehouse wären dann vermeidbar, und Whitneys wunderbare Stimme klänge noch lange in unseren Herzen.

Autor: Josef Jendly, Düdingen

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