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Unterschiedliche Szenarien zum Wachstum

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Über zehn Millionen Menschen werden im Jahr 2045 in der Schweiz leben–das prognostiziert zumindest das Bundesamt für Statistik, das gestern die neusten kantonalen Bevölkerungsszenarien publiziert hat. Besonders stark soll das Wachstum in den Kantonen Freiburg, Waadt, Thurgau, Aargau, Wallis und Zürich sein; das Bundesamt geht von einem Wachstum von über 25 Prozent aus.

Das Freiburger Amt für Statistik hat diese Zahlen gestern in einer Mitteilung relativiert. Es schreibt, dass angesichts der neuesten verfügbaren Daten das Szenario für den Kanton Freiburg sehr hoch erscheine. Dieses beruhe auf den Beobachtungen bis ins Jahr 2014. Bereits für 2015 sei die Projektion aber um 2000 Einwohnerinnen und Einwohner zu hoch gewesen. Das Bevölkerungswachstum, das im Kanton in den vergangenen stark gewesen war, ging letztes Jahr zurück (die FN berichteten). Ebenfalls deutet die Entwicklung der ersten Monate dieses Jahres darauf hin, dass das Wachstum auch 2016 kleiner sein wird. Das Bundesamt hat diese Jahre aber nicht berücksichtigt.

Die kantonale Behörde zeigt auf, welche Konsequenzen eine andere Referenz mit sich bringt: Als das Bundesamt für Statistik 2010 die Zahlen zum Bevölkerungswachstum veröffentlichte, prognostizierte es für den Kanton Freiburg für das Jahr 2035 eine Einwohnerzahl von 335 000 Menschen. Mit den neuesten Berechnungen sieht die Prognose 408 000 Einwohner vor. Das kantonale Amt wiederum ging vor zwei Jahren davon aus, dass die Freiburger Bevölkerung 2035 rund 373 000 Einwohnerinnen und Einwohner betragen wird.

Abschliessend hält das kantonale Amt für Statistik fest, dass es schwierig sei, für kleine Räume wie etwa auf Kantonsebene Bevölkerungsprognosen zu erstellen. In einem grossen Raum seien die Bewegungen stabiler. mir/sda

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