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Unzufriedene Jäger

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Unzufriedene Jäger

GV des Jagdschutzvereins Hubertus Sense

Strengere Vorgaben bei der Rehjagd und viele Luchse im Jagdgebiet: Den Sensler Jägern hat das Jagen auch schon mehr Spass gemacht als heute. Am Freitag haben sich einige Mitglieder des Jagdschutzvereins Hubertus Sense Luft verschaffen.

Autor: Von MATTHIAS FASEL

«Das war bisher die animierteste Versammlung in meiner noch kurzen Amtszeit», sagte gegen Ende der Versammlung Oberamtmann Nicolas Bürgisser. Tatsächlich taten am Freitag in Schmitten viele Jäger ihren Unmut kund. Ein besonderer Dorn im Auge war den Anwesenden die neue kantonale Regelung für die Rehjagd. So zum Beispiel, dass von den drei Rehen, die ein Jäger letzten Herbst erlegen durfte, eines der beiden ersten ein Jungtier sein musste, und das dritte nur in einem Gebiet mit Abschussplan geschossen werden durfte.Verschiedene Mitglieder gaben zum Ausdruck, dass das Jagen mit so vielen Regelungen kaum noch Spass mache. In den Gebieten mit Abschussplan herrsche durch die neue Verordnung ein unangenehmer Jagdtourismus. Dadurch, dass im Verhältnis zu den Tieren dort zu viele Jäger anwesend seien, komme es zu regelrechten Hetzjagden.Ziel der neuen Verordnung war, ein gutes Gleichgewicht in Sachen Alters- und Geschlechtsverteilung herzustellen. «Und das ist auch gut gelungen», erklärte Walter Schwab, Vorsteher des Amtes für Wald, Wild und Fischerei.

Unzufrieden mit Luchsbestand

Trotzdem wurde die Idee von Stefan Raemy, den Antrag zu stellen, diese Verordnung wieder aufzuheben, einstimmig angenommen. Der Antrag geht nun zum kantonalen Verband, der darüber beschliessen wird, ob er diesen an die Behörden weiterleiten will.Es war nicht der einzige Antrag, den der Verein verabschiedete. Unter anderem möchte er auch den Luchsbestand reduzieren. Der Antragsteller Adalbert Kaeser sagte, dass die übermässige Population von Luchsen in gewissen Gebieten den Rehbestand fast zum Aussterben gebracht habe. Er forderte deshalb unter anderem, dass kurzfristig drei Luchse aus diesen Gebieten entnommen werden und in den folgenden Jahren ein bis zwei Luchse umgesiedelt werden. Auch dieser Antrag wurde von der grossen Mehrheit der rund 60 Anwesenden unterstützt.

Zwei Premieren

Allerdings wurde nicht bloss kritisiert, sondern auch auf das vergangene Vereinsjahr zurückgeblickt. Als besonders erfreulich bezeichnete Präsident Peter Schaller, dass man von tragischen Unfällen verschont geblieben sei. Auch der traditionelle Pelzfellmarkt in St. Antoni und die Hubertusmesse seien wieder ein voller Erfolg gewesen.Das letzte Jahr war auch mit zwei Vereinspremieren verbunden. Erstmals wurde eine gemeinsame Krähenjagd durchgeführt, und ebenfalls zum ersten Mal wurde auch ein freiwilliges Training für die Jagdhunde organisiert.Der Bestand der Mitglieder hat leicht abgenommen. Zwar sind am Freitag zwei Männer neu in den Verein aufgenommen worden, im Gegenzug sind aber letztes Jahr vier Mitglieder ausgetreten und drei verstorben. Damit zählt der Jagdschutzverein Hubertus Sense nunmehr 126 Mitglieder.

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