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Verschiedenheiten als Bereicherung

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Es gibt Kulturen und Orte, in denen der Glaube tatsächlich missbraucht wird, um Menschen kleinzuhalten oder sogar zu zerstören. Ist deshalb Glaube per se gefährlich und sollte verboten werden?

Neun der zehn grössten Verbrechen an der Menschheit im 20. Jahrhundert geschahen durch Herrscher, die die Religionsausübung unterdrückten. Soll deshalb der Atheismus verboten werden? Viele Konflikte und Kriege, die die Menschen ins Elend stürzen, werden durch machthungrige und korrupte Regierungen ausgelöst. Sollten wir deshalb auf alle Regierungen verzichten und auf Anarchie setzen?

Der Nährboden für die meisten Konflikte sind nicht verschiedene Religionen, sondern Armut, Elend, fehlende Lebensperspektiven. Afrikanische Jugendliche werden krank, weil sie schon als Kinder in verseuchten Minen arbeiten müssen. Und dann verwundert es uns, wenn Menschen, die keine Chance auf ein normales Leben haben, fanatisch und grausam handeln. Ja, die aktuellen Konflikte sind absolut schrecklich, und dass die Religion dabei als Deckmantel herhalten muss, macht es noch schrecklicher. Doch die Wurzel für Krieg ist fast immer Armut und Elend, manchmal auch Machthunger und Egoismus. Weil geschickte Machthaber Teile der Bevölkerung gegeneinander ausspielen, wird manchmal die Religion benützt, um Menschen einzutrichtern, dass sie anders sind als die anderen. Mit Religion hat das aber wenig zu tun. Von Herzen gelebter Glaube fördert Toleranz. Tut er das nicht, dann sollte man genauer hinsehen.

 Der Kolumnist wünscht sich, dass alle an nichts glauben oder wenigsten an dasselbe. Ich dagegen bin froh, in einem Land zu leben, in dem nicht alle an dasselbe glauben. Es sind gerade die Verschiedenheiten, die das Leben bereichern und Neues entdecken lassen. Die Realität umfasst mehr als das, was wir sehen, hören und berühren können. Gott sei Dank!

 

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