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Vertrauen, Freundschaft, Solidarität

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Am Montag, 11. Februar, wurde der Welttag der Kranken begangen. Aus diesem Anlass betonte Weihbischof Marian Eleganti in der von ihm verfassten Botschaft der Schweizer Bischöfe, dass Gesundheit und Krankheit von den zwischenmenschlichen Beziehungen abhängen und Vertrauen, Freundschaft und Solidarität brauchen würden. Dies alles müsse in einem Ausmass geschehen, «dass kein Mensch auf den Gedanken kommt, sein Leben wegzuwerfen», mahnt der Churer Weih­bischof, der innerhalb der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) für den Bereich «Gesundheitswesen» zuständig ist.

Leiden gehört zum Leben

In der Botschaft, die kürzlich publiziert wurde, erinnert Eleganti auch daran, dass menschliches Leben aus christlicher Sicht eine Gabe Gottes ist. Das Leiden an abnehmenden Lebenskräften im Alter, an Krankheiten und im Sterben gehörten indes zur Geschöpflichkeit des Menschen. «Sie sollen so gut wie möglich gelindert werden», schreibt Eleganti. Allerdings hätten nach christlicher Lehre auch Leiden «eine besondere Bedeutung im Heilsplan Gottes mit den betroffenen Menschen». «Das Wohl des Kranken kann nicht in der Auslöschung seiner Existenz liegen», so Eleganti. Vielmehr müsse die Sorge für die Kranken aus christlicher Sicht über allem stehen.

Der Weihbischof thematisiert denn auch den Umgang mit Suiziden in der Schweiz. Hier ortet Eleganti Widersprüche. Er stellt fest, dass es einerseits Anstrengungen im Bereich Suizidprävention gibt. So wird etwa seit 2003 der Welttag der Suizidprävention begangen.

Eleganti beklagt aber auch, dass die Präventionsfrage bei der Suizidbeihilfe, die in der Schweiz erlaubt ist, aussen vor bleibe. Und stellt die Frage, ob es einen «guten», gerechtfertigten Suizid gebe, für den sich die Organisationen für Suizidbeihilfe stark machten, und einen «schlechten», welchen die staatlichen Präventions­bemühungen verhindern ­wollten.

Kritik an Suizidbeihilfe

Eleganti ist der Ansicht, die «zuerst propagierten, engen Grenzen» für die Suizidhilfe hätten sich als «vollkommene Illusion und bewusste Täuschung» herausgestellt. Am Anfang der Botschaft erinnert der Weihbischof an die neuen Richtlinien der Akademie der Wissenschaften (SAMW) zur Suizidbeihilfe, die innerhalb der Ärzteschaft umstritten sind und deshalb im Oktober vergangenen Jahres nicht in die Standesordnung der Vereinigung der Schweizer Ärzte (FMH) aufgenommen wurden.

Unter dem «nicht eingrenzbaren Begriff» von «unerträglichem Leiden» soll gemäss den neuen Richtlinien die Beihilfe zum Suizid durch Ärzte ausgeweitet werden, schreibt Eleganti. «Dabei wurde der Geltungsbereich auf Kinder und Jugendliche jeden Alters sowie auf geistig und psychisch Kranke und mehrfach Behinderte erweitert.»

Von Johannes Paul II. initiiert

Den Welttag der Kranken hat Papst Johannes Paul II im Jahr 1993 anlässlich des Gedenkens an alle von Krankheiten heimgesuchten und gezeichneten Menschen ins Leben gerufen. Neben einem Gottesdienst im Petersdom in Rom finden an diesem Tag jeweils zentrale Veranstaltungen in einem anderen Land statt. Der 11. Februar ist in der katholischen Kirche übrigens auch der «Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes».

jcg/kath.ch

«Das Wohl des Kranken kann nicht in der Auslöschung seiner Existenz liegen.»

Marian Eleganti

Weihbischof

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